Das Weingut Pfitscher ist mit dem Zertifikat KlimaHaus Wine ausgezeichnet. Dabei geht es um Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit im Weinanbau, in der Verarbeitung und der Verpackung. Foto: djd/IDM Südtirol/Weingut Pfitscher/Tiberio Sorvillo

In Südtirol laden Produzenten und Kellereien zur Verkostung ein

„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann“, bedauerte schon Kurt Tucholsky. Müsste der verstorbene Schriftsteller heute ein Urlaubsziel wählen, würde er vielleicht nach Südtirol reisen. Denn die Gegend hat sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen als Weinregion gemacht: Internationale Weinführer wie Decanter oder Vinum zeichnen die Südtiroler Tropfen regelmäßig mit Höchstnoten aus. Im Spätsommer und Herbst steht in Südtirol die Lese an – der richtige Zeitpunkt für eine Genussreise durch die vielfältigen Kellereien und Weingüter vor Ort. Die Gäste erleben dabei nicht nur feinen Wein, sondern auch sehenswerte Architektur, nachhaltige, biodynamische Anbauweisen und Charakterköpfe mit ihrer ganz persönlichen Handschrift. Einige Reisetipps.

Die Weinproduktion ist ein gewichtiger Bestandteil der Urlaubsregion Südtirol. Foto: djd/IDM Südtirol/Tröpftalhof/Alex Filz

Weinarchitektur

Viele Kenner genießen gern ein Gläschen in einer architektonisch ansprechenden Umgebung. Mit diversen Designpreisen ist beispielsweise der Pacherhof in Neustift ausgezeichnet. Die Weinproduktion ist hier in einem pyramidenartigen Turm untergebracht, der mit nachgedunkelter Bronze eingekleidet ist. Diese verändert sich im Laufe der Zeit und nimmt damit auf die farblichen Changierungen der Felsen und Berge in der Umgebung Bezug. Wie eine überdimensionale Weinkiste mutet dagegen der Barrique-Keller des Weingutes Nals Margreid in Lana an.

In vielen Südtiroler Weingütern spielen Design und Architektur eine Hauptrolle. Foto: djd/IDM Südtirol/Weingut Pfitscher/Tiberio Sorvillo

Weinmacher mit Charakter

Auch kleine Höfe bringen starke Weinpersönlichkeiten hervor: Luis Oberrauch beispielsweise hat schon im zarten Alter von 13 Jahren mit dem eigenen Weinbau in Auer begonnen, aus dem heute der Lagrein als Leitsorte hervorgeht. Auf dem Innerleiterhof in Schenna verkosten die Gäste im Barbereich nicht nur Wein, sie genießen auch einen direkten Blick in die Produktionsräume und bekommen so einen guten Eindruck des kompletten Entstehungsprozesses. Auf dem Weingut Hillepranter in der Nähe von Meran baut Familie Kapfinger Sauvignon Blanc, Chardonnay, Vernatsch und Blauburgunder an – und zwar seit 2021 nach dem Prinzip ihrer Vorfahren, die das mediterrane Klima ebenfalls zu schätzen wussten. Auf www.suedtirol.info gibt es unter dem Reiter „Regionale Produkte“ weitere Infos zur Südtiroler Weinstraße und den dort ansässigen Betrieben.

In Südtirol finden Weinreben sehr gute Bedingungen, um zu charaktervollen Weinen reifen zu können. Foto: djd/IDM Südtirol/Ansitz Dornach/Thomas Monsorno

Für die Zukunft gerüstet

Wer sich für den Weinbau der Zukunft interessiert, kann in verschiedenen Orten den Anbau pilzwiderstandsfähiger Reben (PIWI) erleben. In Algund etwa gibt es einen Zusammenschluss aus fünf Weingütern, die sich auf PIWI spezialisiert haben. Der Verein PIWI Südtirol wurde mitgegründet von Franz Pfeifhofer, der auf seinem Zollweghof ebenfalls den naturnahen Weinanbau pflegt.

 

Quelle: COR Berlin Kommunikation GmbH, Berlin

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