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YouTube, TikTok, Instagram: So viele Sprachen sprechen deine Lieblings- Apps

Eine Studie hat untersucht, welche App die meisten Sprachoptionen anbietet und somit sprachlich besonders inklusiv ist

  • YouTube bietet mit 73 verschiedene Sprachen die größte Sprachauswahl
  • TikTok ist die Social-Media-App mit dem größten Sprachangebot
  • Deutsch ist die zweit meist verfügbare Sprache der Apps

Das Bildungsportal Preply hat eine Studie durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Sprachen die beliebtesten Apps anbieten. Daraus ergab sich eine Rangliste der sprachlich inklusivsten Apps.

In der heutigen vernetzten Welt sind Apps nicht mehr wegzudenken: Mit nur wenigen Klicks und Swipes bezahlen wir Zugtickets, vereinbaren Arzttermine oder suchen nach unserer großen Liebe. Dabei ist es für viele selbstverständlich, dass unsere Lieblings-Apps leicht verständlich sind. Preply hat nun analysiert, welche Apps die meisten Sprachoptionen anbietet und somit für die größte Vielfalt an Muttersprachlern verständlich ist.

Laut Untersuchung ist die App mit der größten Anzahl an Sprachoptionen YouTube. Das weltweit beliebteste Videoportal, das 2005 ins Leben gerufen und 2006 vom Digital-Riesen Google übernommen wurde, ist in 73 verschiedenen Sprachen verfügbar. Darunter sind auch weniger bekannte sprachen wie Lao, die Nationalsprache von Laos, Tamil, eine regionale Sprache Südindiens und Sri Lankas, sowie Urdu, die Nationalsprache Pakistans.

Auf dem zweiten Platz der beliebtesten Apps mit den meisten Sprachoptionen liegt die Instant-Messaging-App Signal mit 71 Sprachen. Auf dem dritten Platz folgt Google Meet mit 63 Sprachen. Die App für digitale Meetings hat insbesondere in den letzten Jahren der Pandemie weltweit an Popularität gewonnen.

Tabelle: Top 10 Apps mit den meisten Sprachoptionen. Die vollständigen Ergebnisse mit der Rangliste der Apps, die die meisten Sprachoptionen bieten, ist hier zu finden: https://preply.com/de/blog/wie-viele-sprachen-spricht-deine-lieblings-app/:

Ranking
App
Anzahl der Sprachen
1
YouTube
73
2
Signal
71
3
Google Meet
67
4
Spotify
58
5
Gmail
55
6
Microsoft Teams
48
7
Booking.com
40
8
Whatsapp
39
9
Zara
38
10
PayPal
37

In der Top 30 der Apps, die die meisten Sprachen anbieten, findet sich TikTok auf Platz 19. Sie lässt damit die Social-Media-Konkurrenten Instagram, Facebook und Snapchat hinter sich. Die in China entwickelte, aber in den USA basierte App hat seit 2016 mehr als 80 Millionen monatliche Nutzer*Innen gewonnen und stellt heute 32 Sprachen zur Verfügung.

So wurde die Analyse durchgeführt

Zunächst wurden die 50 beliebtesten Apps im Apple App Store in den USA und dem Vereinigten Königreich recherchiert. Diese wurden anschließend über SimilarWeb sowie den verbreiteten App-Webseiten in den App Stores in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Australien, USA und im Vereinigten Königreich auf die Anzahl ihrer Sprachoptionen untersucht.

Weitere wichtige Ergebnisse

  • Im Ranking der am häufigsten verfügbaren Sprachen landet Deutsch auf dem zweiten Platz (66 % der Apps). Auf dem dritten Platz liegt Spanisch (65 % der Apps). Französisch (63 % der Apps) und Italienisch (61 % der Apps) sind ebenfalls häufig verfügbare Sprachen.
  • Die Analyse zeigt auch, welche weniger bekannten Sprachen beispielsweise auf Apps verfügbar sind: Tagalog,  die Regionalsprache der philippinischen Insel, ist nur auf Instagram vorzufinden. Usbekisch, wird in acht zentralasiatischen Ländern gesprochen und ist nur auf TooGoodToGo verfügbar. Die Irische Sprache, neben Englisch einer der beiden Amtssprachen Irlands, ist wiederum nur auf WhatsApp zu finden.

Über Preply: Die Online-Lernplattform Preply bringt tausende Lernende und private Lehrkräfte digital zusammen. Die Plattform basiert auf 40.000 verifizierten privaten Lehrer*innen in über 50 Sprachen und anderen Fächern und einem intelligenten Algorithmus, der Lernende mit der am besten passenden Lehrkraft zusammenbringt. Die Lehrkräfte erstellen anschließend individuelle Unterrichtspläne, die auf das Budget, den Zeitplan und den Kenntnisstand der einzelnen Lernenden abgestimmt sind. Auf diese Weise haben Schüler*innen aus 150 Ländern über zwei Millionen Unterrichtsstunden bei Lehrkräften  aus 110 Ländern genommen. Preply wurde 2013 von Kirill Bigai, Dmytro Voloshyn und Serge Lukyanov in der Ukraine gegründet. Das Unternehmen hat seither mehr als 15 Millionen US-Dollar an Investments erhalten und verfügt über mehr als 400 Angestellte mit über 53 Nationalitäten in Zweigstellen in Spanien, den USA und anderen Ländern.

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