Ganz in Weiß: Helle Wände lassen das Zuhause freundlicher und großzügiger wirken. Foto: djd/SCHÖNER WOHNEN-Kollektion
Geschmäcker und Einrichtungstrends ändern sich mit der Zeit. Ein Merkmal wohnlicher Innenräume hingegen bleibt immer in: weiße Wände. Befragungen zur Interior-Gestaltung, zum Beispiel des Deutschen Lackinstituts, zeigen seit Jahren dasselbe Muster: In der Küche entscheidet sich rund die Hälfte für Weiß, aber auch in Schlaf- und Wohnzimmer liegt der helle Klassiker klar vorn. Dahinter steckt weniger Gewohnheit als der praktische Nutzen. Weiß lässt Räume freundlicher und großzügiger wirken und verträgt sich mit jedem Wohnstil, vom geerbten Eichenschrank bis zum Neukauf im minimalistischen Design.

Neben dem Farbton kommt es bei der Wahl der Wandfarbe auch auf Qualitätskriterien wie Deckkraft und Inhaltsstoffe an. Foto: djd/SCHÖNER WOHNEN-Kollektion
Ein Farbton für viele Stile
Eine helle Wandgestaltung macht die verschiedensten Einrichtungsideen mit und lässt sich dabei immer wieder neu kombinieren. Wichtig für einen frischen Anstrich ist die richtige Vorbereitung. „Zuerst Bohrlöcher und Risse glatt verfüllen, dann den Untergrund säubern, sodass er trocken und staubfrei ist. Den Boden sollte man abdecken, Kanten und Fensterbänke am besten gut mit Malerkrepp abkleben“, empfiehlt Malermeister Ralph Albersmann, Technischer Berater bei Schöner Wohnen-Farbe. Der Anstrich erfolgt nach dem Motto nass in nass, mit sich überlappenden Bahnen. Wichtig für ein strahlend weißes Ergebnis ist zudem die Deckkraft. Bei Dispersionsfarben wie Polarweiss genügt selbst über kräftigem Rot oder dunklen Tönen meist bereits ein Arbeitsgang. Das bestätigen auch unabhängige Vergleichstests: Bei der Stiftung Warentest (Ausgabe 8/2026) gehört die Farbe mit der Note „sehr gut“ (1,5) zu den drei Testsiegern, Öko-Test vergab im selben Monat ebenfalls ein „sehr gut“.
Verschönern mit gutem Gefühl
Wer sich im Zuhause zusätzliche Farbakzente wünscht, kann diese ergänzend zum weißen Grundton gezielt setzen, ohne den ganzen Raum neu denken zu müssen. Gelungene Beispiele dafür sind eine farbige Akzentwand oder Textilien und Bilder in kräftigen Tönen. Neben der Optik spielt für viele Heimwerker die Zusammensetzung eine wichtige Rolle, gerade mit Blick auf die Raumluft beispielsweise in Schlaf- und Kinderzimmern. Farben ohne Konservierungsmittel, Lösemittel und Weichmacher sind auch für Allergiker geeignet, erkennbar sind diese Eigenschaften etwa bei Polarweiss am unabhängigen Umweltzeichen Blauer Engel. Ein Tipp für den neuen Anstrich: Nach dem Auftragen empfiehlt sich ein gründliches Stoßlüften, sofern es draußen nicht nasskalt ist. Denn an frischer Luft trocknet der Anstrich deutlich schneller.
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