Trendige Kombination: An den Sommergarten links im Bild schließt ein Freisitz mit Lamellendach an, das geschlossen werden kann. Foto: djd/Bundesverband Wintergarten/Tobias Vollmer

Bei Bedachungslösungen für den Außenbereich gibt es viele Optionen

Kaum ist die Kaffeetafel gedeckt, ziehen Wolken auf. Wetterumschwünge können die Zeit auf der Terrasse schnell beenden. Mit einer passenden Überdachung lässt sich der Außenbereich deutlich flexibler nutzen.

Ganzglas-Schiebeanlagen sorgen hier für fast grenzenlose Transparenz und Wetterschutz: Auch ein Regenschauer kann die Urlaubsatmosphäre nicht stören. Foto: djd/Bundesverband Wintergarten

Viele Ausführungsarten

Die klassische Terrassenüberdachung ist das einfache Pultdach, das an der Hauswand befestigt ist und vorn meist von zwei Stützen gehalten wird. Ist es zusätzlich mit einer Beschattung, etwa einer Markise, versehen, erfüllt es die Grundanforderungen an Regen- und Sonnenschutz. Für mehr Komfort sorgt eine Festverglasung, die an der Wetterseite montiert wird und vor seitlich einfallendem Regen und Wind schützt. Ist die Überdachung vollständig von Seitenelementen eingefasst, spricht man von einem Kaltwintergarten. Dieser ist nicht zur Beheizung vorgesehen, kann sich durch einfallende Sonnenstrahlen aber aufwärmen. Das Glashaus wiederum ist mit transparenten Ganzglas-Schiebetüren ausgestattet, die im Sommer komplett geöffnet werden können. Die Elemente schließen zwar weniger dicht als im Kaltwintergarten, verlängern die Freiluftsaison trotzdem deutlich.

Mit einem Wintergarten in Wohnraumqualität ist man der Natur das ganze Jahr über nah und kann darüber hinaus den Ausblick genießen. Foto: djd/Bundesverband Wintergarten/Sebastian Engels

Erweiterungen für mehr Wohnkomfort

Für den gläsernen Anbau sind viele Erweiterungen möglich. Ein Wintergarten in Wohnraumqualität ist ganzjährig nutzbar – auch während frostiger Wintertage oder einer Hitzewelle. Voraussetzung hierfür sind Wärme- und Sonnenschutz, Beschattung, Belüftung und Beheizung. Die Lösungen reichen von einfachen, manuell betriebenen Systemen bis hin zu vollautomatisch gesteuerten Anlagen. Mehr Informationen finden sich etwa auf Portalen wie www.bundesverband-wintergarten.de. „Wenn es um die Ausrichtung des Anbaus und die Auswahl der Materialien geht, ist ein Fachbetrieb mit einschlägiger Erfahrung gefragt“, erklärt Peter Ertelt, Vorsitzender des Bundesverbandes Wintergarten. Doch woran lässt sich erkennen, ob ein Betrieb tatsächlich über die erforderliche Erfahrung verfügt?

Das Pultdach ist eine einfache und beliebte Lösung für die Überdachung einer Terrasse. Foto: djd/Bundesverband Wintergarten

Sicherheit durch Zertifizierung 

Ein vom Bundesverband eingeführtes Zertifizierungssystem dokumentiert die Kompetenz eines Fachbetriebs. Markus Weinmann, Produktmanager beim zertifizierten Betrieb Sunparadise in Waiblingen bei Stuttgart, weiß: „Die Zertifizierung gibt den Kunden die Sicherheit, die sie brauchen. Sie können darauf vertrauen, dass sie auf einen Betrieb treffen, der solide und vor allem langlebige Handwerksqualität garantiert.“ Beim Qualitätstest wird zunächst das zum Einsatz kommende Profilsystem getestet. Danach folgen Zertifizierungen für die Bereiche Planung, Fertigung und für die Montage vor Ort. Fachseminare für die Bereiche Planung und Montage müssen nach spätestens fünf Jahren wiederholt werden, damit stets der Stand der Technik gewährleistet ist.

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