Der Bodenbelag beeinflusst, wie schnell und effizient die Wärme aus einer Fußbodenheizung im Raum ankommt. Foto: djd/Deutsche-Fliese.de/Gepadi
Warum es bei Energieeffizienz auf jeden Millimeter ankommt
Wärmepumpen gelten als Schlüsseltechnologie für klimafreundliches und kostensparendes Heizen. In Kombination mit einer guten Gebäudedämmung und einer Fußbodenheizung können sie ihre Stärken besonders gut ausspielen. Viele Hausbesitzer investieren deshalb in moderne Heiztechnik und energetische Sanierungen. Doch ausgerechnet auf den letzten Millimetern wird oft Energie verschenkt. Denn auch der Bodenbelag hat Einfluss auf die Effizienz des gesamten Heizsystems. Schließlich gelangt die Wärme aus den Heizrohren durch das Belagsmaterial in den Wohnraum. Und dabei gilt: Je besser dieser die Wärme leitet, desto weniger muss die Wärmepumpe arbeiten.

Moderne Bodenfliesen verbessern die Energieeffizienz der Fußbodenheizung. Foto: djd/Deutsche-Fliese.de/Interbau-Blink
Wärme möglichst verlustarm in den Raum bringen
Klare Spitzenreiter für ein effizientes Zusammenspiel von Fußbodenheizung und Bodenbelag sind keramische Fliesen. Sie besitzen eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit, während andere Materialien zum Teil eher wie eine zusätzliche Dämmschicht wirken. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von etwa 1,17 bis 1,37 W/(mK) ist Keramik besonders leistungsfähig, während Teppichböden lediglich Werte von etwa 0,05 bis 0,15 W/(mK) erreichen. PVC-Beläge, Vinyl oder Parkett schneiden ebenfalls deutlich schlechter als Keramik ab. Bei schlecht wärmeleitenden Bodenbelägen muss die Wärmepumpe höhere Vorlauftemperaturen liefern – und ihr Stromverbrauch steigt. Berechnungen der Hochschule München zeigen, dass jedes zusätzliche Grad Vorlauftemperatur den Strombedarf um bis zu 3,5 Prozent erhöhen kann. Ob eine Anlage 30 oder 45 Grad Vorlauftemperatur benötigt, wirkt sich deshalb spürbar auf die laufenden Energiekosten aus.

Wer sich eine möglichst effiziente Wärmeübertragung aus der Fußbodenheizung in den Raum wünscht, setzt auf einen Bodenbelag aus keramischen Fliesen. Foto: djd/Deutsche-Fliese.de/Agrob Buchtal
Mehr Komfort durch schnelle Wärmeabgabe
Auch in puncto Wohnkomfort profitieren Bauherren von besonders leitfähigen Belagsmaterialien: Keramik nimmt die Wärme rasch auf und gibt sie zügig an den Raum ab. Dadurch erzielen Fliesen schnellere Temperaturänderungen, und die gewünschte Wohlfühltemperatur lässt sich rascher erreichen. Ein deutliches Plus beim Wohnkomfort, gerade in der Übergangszeit oder bei wechselndem Wärmebedarf. Gleichzeitig speichern keramische Fliesen Wärme über einen längeren Zeitraum und sorgen so für ein angenehmes Raumklima. Unter www.deutsche-fliese.de finden sich unter dem Menüpunkt „Fliesen-Vorzüge“ Infos über weitere wichtige funktionale Eigenschaften von Bodenfliesen.
Wohlfühlklima, das man sehen kann
Moderne Fliesen verbinden hervorragende technische Eigenschaften mit anspruchsvollem Design. Dank realistischer Holz-, Stein- oder Betonoptiken sowie einer großen Vielfalt an Formaten und Oberflächen lassen sich nahezu alle Einrichtungsstile kompromisslos umsetzen – vom gemütlichen Landhauslook bis zum urbanen, minimalistischen Architekturkonzept.
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