Die Städte in Brabant lassen sich sehr gut mit dem Rad erkunden. Foto: djd/Mediamixx/Hans Avontuur
In der niederländischen Region Brabant sind Gäste umweltfreundlich unterwegs
Nur wenige Kilometer hinter der deutsch-niederländischen Grenze verbindet die Region Brabant lebendige Städte mit weiten Naturlandschaften. Im Süden unseres Nachbarlandes setzt man dabei verstärkt auf nachhaltigen Tourismus: Dank guter Bahnverbindung und direkten Anschlüssen an regionale Busse oder Leihfahrräder sind die schönsten Ecken auch ohne Auto gut erreichbar, zahlreiche Hotels und Restaurants achten auf regionale Produkte und ressourcenschonende Konzepte.

Im Van-Gogh-Nationalpark in Brabant zeigt das Projekt „WandelStarter“ den Besuchern mittels einer App alternative Startpunkte, damit Überfüllung vermieden und die sensible Natur geschützt wird. Foto: djd/Mediamixx/Hans Avontuur
Auf den Spuren von Vincent van Gogh
Ein besonderes Naturerlebnis bietet der 2024 gegründete Van-Gogh-Nationalpark. Wälder, Heideflächen und Moore wechseln sich dort mit Orten ab, die an den berühmten Maler erinnern. Fahrradrouten und Wanderwege führen durch Landschaften, die den Künstler einst inspirierten. Der Nationalpark wurde auf der diesjährigen ITB in Berlin sogar als weltweit nachhaltigste Destination ausgezeichnet.

Kaffeepause mit Blick auf die Sint-Janskathedraal in ’s-Hertogenbosch. Foto: djd/Mediamixx/Hans Avontuur
Stadtflair
Auch die Städte Brabants setzen auf grüne Ideen. In Breda laden Spaziergänge wie „Explore Green Breda“ oder „Explore Creative Breda“ dazu ein, nachhaltige Cafés, kleine Manufakturen und Unverpackt-Läden zu entdecken. Besonders spannend ist das Kreativquartier Stek mit seinen Werkstätten, Gastronomien und kleinen Shops. Tilburg zeigt, wie aus früheren Industrieflächen kulturelle Treffpunkte werden können, etwa in der Spoorzone. Rund um den Piushaven locken zudem Cafés und Terrassen am Wasser, oft mit regionaler oder vegetarischer Küche. Wer gern nachhaltig shoppt, findet auf dem „Tweedehands-Rondje“ zahlreiche Secondhand-Läden und Vintage-Geschäfte. Historisches Flair herrscht dagegen in ’s-Hertogenbosch. Die Hauptstadt Brabants begeistert mit mittelalterlichen Gassen, Kanälen und gotischer Architektur. Nachhaltigkeit spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle: Auf der Vughterstraat finden Besucher kleine Vintage- und Handwerksläden. Zudem verwandelt das Festival „Zin in morgen“ die Stadt jedes Jahr in eine Bühne für nachhaltige Ideen. 2026 findet es vom 9. bis 11. Oktober statt.

An der Grote Kerk in Breda geht es hoch hinauf. Foto: djd/Mediamixx/Hans Avontuur
Umweltfreundlich übernachten
Modern und zukunftsorientiert präsentiert sich Eindhoven. In ehemaligen Fabrikarealen wie Strijp-S sind Designstudios, Cafés und urbane Projekte rund um Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen entstanden. Zwischen Backsteinarchitektur und modernen Glas- und Stahlbauten gedeihen Initiativen, die sich mit zirkulärer Wirtschaft, Urban Farming und ressourcenschonendem Bauen beschäftigen.
Wer länger bleiben möchte, findet in Brabant nachhaltig zertifizierte Unterkünfte. Viele Hotels und Ferienparks tragen internationale Umweltlabels und setzen auf verantwortungsvolles Wirtschaften. Inspiration für eine Reise in die Region auf www.visitbrabant.com/de.

Die Moerputtenbrug im Van-Gogh-Nationalpark ist ein beliebtes Ausflugsziel. Foto: djd/Mediamixx/Hans Avontuur
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