Neu eröffnete Glasmännlehütte © Max Günter

Baiersbronn zählt zu den führenden Wander- und Genussdestinationen im Schwarzwald und vereint als Teil der Nationalparkregion Schwarzwald auf besondere Weise Naturerlebnis, Bewegung und Kulinarik. Eingebettet in eine eindrucksvolle Mittelgebirgslandschaft eröffnet die Region vielfältige Möglichkeiten, ursprüngliche Natur und kulinarische Genüsse aktiv zu entdecken.

Mit mehr als 550 Kilometern ausgeschilderter Wege bietet Baiersbronn ein außergewöhnlich dichtes und abwechslungsreiches Netz für Wandernde und Radfahrende. Charakteristisch ist dabei das Konzept des „kulinarischen Wanderhimmels“, das die Verbindung von landschaftlicher Schönheit und regionaler Genusskultur in den Mittelpunkt stellt. Zahlreiche Wege hier sind zertifiziert, zum Beispiel die vier Genießerpfade. Diese Premiumwanderwege werden regelmäßig geprüft und bestechen vor allem durch ihren Verlauf auf schönen, naturnahen Wegen und durch außergewöhnlich reizvolle Landschaften.

Glasmännlehütte Baiersbronn © Max Günter

Daneben führen die sogenannten Himmelswege in Baiersbronn auf neun besonders schönen Rundwanderungen durch Natur und Geschichte. Jeder Weg eröffnet neue Perspektiven auf die Landschaft und lädt dazu ein, die Spuren von Mensch und Natur zu entdecken. Erlebnispfade für die ganze Familie, Heilklimawege, Mehr-Etappen-Wege und barrierearme Wege runden das Angebot ab.
Entlang der Wege und Pfade des „kulinarischen Wanderhimmels“ finden sich idyllische Genussplätze, die mit herrlichem Blick auf die umgebende Landschaft zum Rasten und Genießen einladen. Dabei handelt es sich um Plattformen aus heimischem Douglasienholz, auf denen Wandernde Picknick machen und die Beine hochlegen können. Hier wird die Idee direkt spürbar, dass Wandern in Baiersbronn nicht nur Bewegung, sondern auch Entschleunigung und Genuss bedeutet.

Ein zentraler Bestandteil der regionalen Identität sind zudem die lokalen Erzeuger, die hochwertige regionale Spezialitäten traditionell herstellen und sich von Interessierten bei geführten Wanderungen auch mal über die Schulter schauen lassen. Von ihnen stammen unter anderem auch die „Baiersbronner Schätze“: neun regionale Produkte – von Fichtenspitzeneis über würzig-geräucherte Buhlbach-Forelle, schmackhaftem Grindeschinken und Röter Ziegenkäse mit dem Heilkraut Dost bis hin zu pikanter Senfsauce Traube, die auf Zero Waste setzt – die jede Tour auch zu einer geschmacklichen Entdeckungsreise werden lassen.

Als wahres Highlight bei hungrigen, Rast suchenden Wandersleuten gelten unbestritten die ganzjährig geöffneten Wanderhütten in Baiersbronn und dem Murgtal: Zwölf bewirtschaftete Wanderhütten sorgen dafür, dass der Magen nie leer und die Kehle nie trocken bleibt. Die Bandbreite der Speisen reicht dabei von traditionellen Hüttenklassikern über vegetarische Varianten bis hin zu modernen Interpretationen wie Pinsa oder Streetfood – vom einfachen Vesper bis zur Küche auf Sterne-Niveau.

Sackmann’s Panoramahütte © Max Günter

Die besondere Qualität des Wandergebiets rund um Baiersbronn und im Murgtal sowie das vielfältige Angebot an Wanderhütten werden entlang der gut ausgebauten Wege und markanten Aussichtspunkte der Region besonders eindrucksvoll erlebbar. Ein besonders prägnantes Beispiel führt hinauf auf den Stöckerkopf, den Hausberg Baiersbronns. Die dort gelegene Glasmännlehütte empfängt die Besuchenden nach einer umfassenden Modernisierung mit einem neuen, zeitgemäßen Konzept wieder. Das Angebot setzt auf eine Kombination aus frischen kulinarischen Ideen, regionaler Produktqualität, gemütlicher Hüttenatmosphäre und außergewöhnlichen, offenen Veranstaltungsformaten.
Auch darüber hinaus zeigt sich die große Bandbreite der Hüttenkultur in der Region. Zu den bekannten Anlaufstellen zählen etwa die Satteleihütte des Hotel Bareiss sowie die Blockhütte des Hotel Traube Tonbach, die beide für ihre hochwertige Interpretation regionaler Küche stehen. Ein weiteres Beispiel für die gelungene Verbindung von Landschaft und Genuss ist die Panoramahütte des Hotel Sackmann im Baiersbronner Ortsteil Schwarzenberg. Auch sie steht sinnbildlich für das touristische Konzept der Region, das hochwertige Gastronomie, authentische Naturerlebnisse und eine nachhaltige Entwicklung miteinander vereint.

Im weiter nördlich gelegenen Murgtal erweitert die Auwiesenhütte das kulinarische Spektrum um eine spannende Verbindung aus badischen und kroatischen Einflüssen. Ergänzt wird das Angebot perspektivisch durch neue Projekte wie die geplante Giersteinhütte im Forbacher Ortsteil Bermersbach, die als genossenschaftlich getragenes Vorhaben innovative Impulse für die Region setzt.
„Die Vielfalt unserer Hüttenlandschaft in Baiersbronn und im Murgtal macht uns besonders stolz: Sie verbindet gelebte Tradition mit immer neuen Ideen. Es freut mich sehr zu sehen, wie Konzepte wie bei der Glasmännlehütte zeigen, dass unsere Wanderhütten lebendig bleiben – indem sie ihre Wurzeln bewahren und gleichzeitig zeitgemäß und innovativ weitergedacht werden,“ erklärt Christina Palma Diaz, Tourismusdirektorin in Baiersbronn.

In Baiersbronn und dem Murgtal wird deutlich, dass Wanderhütten weit mehr sind als reine Orte der Einkehr: Als zentraler Bestandteil des Wanderangebots verbinden sie Bewegung, Naturerlebnis und hochwertige Kulinarik zu einem ganzheitlichen Konzept. Damit setzt die Region Maßstäbe für einen ganzjährigen, genussorientierten Wandertourismus, der authentisch, vielfältig und zukunftsweisend ist.

www.baiersbronn.de

www.murgtal.org.

 

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