Auch Ranger- und Familienführungen sind wieder auf dem Programm. © Daniel Müller (Nationalpark Schwarzwald)

Berthold Reichle und Britta Böhr laden mit der Reihe „Mit der neuen Nationalparkleitung unterwegs“ auch wieder zum direkten Dialog ein

Der Nationalpark Schwarzwald öffnet mit seinem neuen Jahresprogramm 2026 erneut vielfältige Zugänge zur wilden Natur. Neben Ranger- und Familienführungen und Film- und Vortragsabenden im Nationalparkzentrum gibt es unter anderem auch wieder die Möglichkeit, mit der Nationalparkleitung persönlich durchs Gebiet zu streifen – und zu aktuellen Themen wie der Erweiterung des Nationalparks oder dem Waldwandel ins Gespräch zu kommen. „Wildnis bedeutet für uns nicht nur Schutz, sondern auch Dialog“, sagt Nationalparkleiter Berthold Reichle. Er und Britta Böhr freuen sich auf mehrere Termine der Reihe „Mit der Nationalparkleitung unterwegs“, die schon seit mehreren Jahren gut ankommt bei den Gästen. „Viele Menschen wünschen sich Einblicke hinter die Kulissen und echte Gespräche“, sagt Maite Graus, Veranstaltungsmanagerin im Nationalparkzentrum Ruhestein.

Die neue Nationalparkleitung freut sich auf die zahlreichen Führungen mit Gästen und den Austausch zu aktuellen Themen. © Daniel Müller (Nationalpark Schwarzwald)

Ein Höhepunkt dieses Nationalpark-Jahres ist die „Nacht der Wildnis“ am 13. Juni. Vor fünf Jahren wurde das Nationalparkzentrum Ruhestein an diesem Wochenende eröffnet – und verwandelt sich nun aus diesem Anlass in eine nächtliche Erlebnislandschaft: mit Fledermaus- und Sternenführungen, Waldklängen, Geschichten am Feuer, Beobachtungen nachtaktiver Insekten, musikalischen Beiträgen sowie geöffneten Ausstellungen in stimmungsvoll beleuchtetem Ambiente. „Generell war uns bei der Gestaltung des Jahresprogramms wieder die Vielfalt wichtig“, sagt Charly Ebel, der den Fachbereich Besucherinformation im Nationalpark leitet. „Wir möchten Räume schaffen, in denen Menschen Fragen stellen, staunen, diskutieren und Natur aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen können.“

Neben den Thema Waldwandel liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt 2026 auf dem Thema Wildnis in Europa und darüber hinaus. Die Wechselausstellung „Wildes Europa – Naturschätze vor der Haustür“ zeigt noch bis März 2026 eindrucksvolle Fotografien europäischer Naturlandschaften. Dazu passt ein Vortrag von Young-Explorers-Gründer Simon Straetker und Filmemacherin Sarah Ziegler am 31. Januar, der die Gäste in artenreiche Wälder und zu gewaltigen Gletschern mitnimmt. „Wildnis ist kein fernes Konzept, sie beginnt direkt vor unserer Haustür“, sagt Maite Graus. „Ausstellung und Vortrag laden dazu ein, den eigenen Blick auf europäische Landschaften neu zu schärfen.“

Der Vortrag „Grönlands arktische Wildnis: Leben im größten Nationalpark der Erde“ führt das Publikum in das größte Schutzgebiet der Welt. © Cordier 

Von Grönland bis zu Bibern – Themenfülle ist groß

Am 20. März geht es dann hoch in den Norden: Der Vortrag „Grönlands arktische Wildnis: Leben im größten Nationalpark der Erde“ führt das Publikum in den North East Greenland National Park – das größte Schutzgebiet der Welt. Langjährige Forschungsarbeiten machen dort deutlich, wie sensibel arktische Ökosysteme auf Veränderungen reagieren und welche Bedeutung diese Region für das globale Klimasystem hat.

„Die Themenfülle in unserem Programm ist wieder groß: vom Biber als Landschaftsgestaltung über Renaturierung bis zu regelmäßigen Kinonachmittagen in den Wintermonaten – es lohnt sich, gleich mal durch den Veranstaltungskalender auf der Website zu schauen“, sagt Maite Graus.  Denn bei vielen Angeboten ist die Gruppengröße begrenzt und sie sind schnell ausgebucht.

Viel zu entdecken © qu-int.gmbh/Nationalpark Schwarzwald

 

Hintergrund

Änderungen einzelner Veranstaltungen sind insbesondere bei ungünstigen Wetterbedingungen möglich. Angemeldete Gäste werden rechtzeitig informiert.  Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten aber immer auch die aktuellen Ankündigungen auf der Website des Nationalparks (www.nationalpark-schwarzwald.de) oder in der lokalen Presse beachten. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen, alle Informationen dazu finden sich ebenfalls auf der Website des Nationalparks.

 

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