Moderne Kunst bildet einen Schwerpunkt des neuen Kunstmuseums Karlsruhe – präsentiert unter anderem bei Veranstaltungen wie ARTtoNight. Foto: djd/KTG Karlsruhe Tourismus/Kunstmuseum Karlsruhe/F. Pohl

Künstlerische und musikalische Highlights machen den Wintermonat zum Genuss

Im Februar scheint sich der Winter mit seinen grauen, kalten Tagen oft endlos zu ziehen. Farbe und Freude bringen dann kulturelle Highlights wie Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Mitmachaktionen ins Leben. Ein geballtes Angebot künstlerischen Schaffens bietet zum Beispiel der Kultur-Februar in Karlsruhe – vom Tag der offenen Tür über die Kunstmesse art karlsruhe bis zu den Händel-Festspielen. Alle Informationen zum Programm gibt es unter www.karlsruhe-erleben.de. Hier die wichtigsten Tipps:

Am 1. Februar präsentiert sich die Städtische Galerie Karlsruhe unter ihrem neuen Namen Kunstmuseum Karlsruhe. Foto: djd/KTG Karlsruhe Tourismus/Städtische Galerie/B. Kelzer

Aus der Städtischen Galerie wird das Kunstmuseum Karlsruhe

Am 1. Februar, beim „Tag der offenen Tür“ im Hallenbau ist es so weit: Die Städtische Galerie Karlsruhe präsentiert sich unter dem neuen Namen Kunstmuseum Karlsruhe. Mit der Umbenennung möchte die Stadt die Entwicklung der Kultureinrichtung zu einem wissenschaftlich arbeitenden Museum mit Schwerpunkt auf Kunst seit 1960 unterstreichen. Schon in der Vergangenheit konnte sich das Haus mit erfolgreichen Ausstellungen von Emil Nolde oder Sigmar Polke überregional etablieren. Neue Formate wie Kunsthäppchen, Kunst nach Feierabend oder ARTtoNight sollen eine vielfältige Öffentlichkeit ansprechen.

Die art karlsruhe, internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst, lockt jedes Jahr über 50.000 Gäste in die Messehallen. Foto: djd/KTG Karlsruhe Tourismus/Messe Karlsruhe/J. Rösner

Internationale Kunst auf der art karlsruhe

Die 23. Ausgabe der Kunstmesse findet vom 5. bis zum 8. Februar 2026 statt. Hochkarätig besetzt ist hier die klassische Moderne mit Werken etwa von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Pechstein. International sind Galerien aus den USA, dem Iran, Taiwan, Japan, Korea und vielen europäischen Ländern vertreten. Begleitend gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Sonderausstellungen, Medienformaten und Preisverleihungen.

Neben „Tamerlano“ steht auch Händels Oper „Rinaldo“ dieses Jahr wieder auf dem Spielplan. Foto: djd/KTG Karlsruhe Tourismus/Badisches Staatstheater/F. Grünschloss

Große Oper und Tenor-Wettstreit

Bei den 48. Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe wird vom 20. Februar bis 8. März das Werk des Komponisten Georg Friedrich Händel zelebriert. Im Zentrum steht die 1724 uraufgeführte Oper „Tamerlano“, die schon zu seinen Lebzeiten als außergewöhnliches Werk galt. Aus ihrem Libretto stammt auch das Festspielmotto „Standhaftigkeit und Verachtung sind Waffen gegen die Tyrannei“. Dazu kommen Gastspiele, Crossover-Konzerte, Kammermusik und musikalische Lesungen. Als weiteres großes Highlight treten Countertenöre aus aller Welt gegeneinander an: Bei der zweiten Ausgabe des 2025 ins Leben gerufenen Farinelli-Wettbewerbs zeigen sie Gesangskunst auf höchstem Niveau.

Die goldenen Händel-Büsten weisen im ganzen Stadtgebiet auf Veranstaltungen zu Ehren des großen Komponisten hin. Foto: djd/KTG Karlsruhe Tourismus/Max Behring

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