Beim Paddeln über Flüsse und Seen entdecken die Kinder zusammen die Pflanzen- und Tierwelt am Wasser. Foto: djd/WWF Deutschland/Marcel Bretschneider

Erlebniscamps für Kinder verbinden Natur, Gemeinschaft und Forschergeist

Morgentau auf den Wiesen, geheimnisvolles Rascheln im Unterholz, ein Platschen am Seeufer: Ferien in der Natur eröffnen Kindern eine Welt, die sie auf dem Bildschirm in solcher Intensität niemals finden können. Hier zählt nicht, wie schnell das WLAN ist, sondern wie sich frisches Gras zwischen den Fingern und Sand unter nackten Füßen anfühlt. Eine gute Gelegenheit dafür bieten betreute Erlebniscamps. Gemeinsam mit Gleichgesinnten können die Kids Tierspuren entdecken, essbare Pflanzen sammeln oder unter freiem Sternenhimmel schlafen.

Von Wasserschlachten bis Lagerfeuer: Spiel und Spaß kommen natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Foto: djd/WWF Deutschland/Jürgen Sauer

Zwischen Bergen und Meer

Die Bandbreite ist bunt und vielfältig. In den 27 Junior-Camps der Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) beispielsweise entdecken Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren Berge, Wälder, Seen und Wiesen wie kleine Forschende: Sie beobachten Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, gehen auf Spurensuche, erkunden verborgene Waldpfade oder paddeln auf Kanutouren. Bei „Kanu-Abenteuer & Biber-Safari“ etwa erleben die Teilnehmenden das Treiben am Fluss, wo die scheuen Nagetiere ihre Burgen bauen und jedes Ufer eine eigene Geschichte erzählt. Sozialpädagoge Niklas Martin, der diese Tour betreut, beschreibt den Zauber so: „Die Camps schaffen etwas Einzigartiges: Sie verbinden Wildnis-Abenteuer mit Gemeinschaft, Spiel und Nachhaltigkeit. Die Kinder erleben Natur hautnah – nicht abstrakt, sondern mit allen Sinnen. Sie gehen mit Geschichten, Erinnerungen und Erfahrungen nach Hause, die sie lange begleiten.“

Anfassen und ausprobieren

In weiteren Camps kommen die jungen Entdecker Wildkatze, Falke und Habicht ganz nah und begeben sich sogar in die Reviere der Wölfe. Wasserratten wiederum fühlen sich zwischen Wolken, Watt und Wellen bestens aufgehoben, während Kletterfans beim Bergabenteuer in ihrem Element sind und den Gämsen folgen können. Die Devise lautet dabei: „Anfassen, ausprobieren, staunen – statt trockener Theorie“. Erfahrene Camp-Leitungen sorgen dafür, dass Abenteuer und Sicherheit Hand in Hand gehen.

Gemeinschaft wird groß geschrieben, und so entstehen in den Naturcamps viele neue Freundschaften. Foto: djd/WWF Deutschland/Matthias Gothieu

Wenn die Eltern mitmöchten

Neben den Angeboten für Kinder gibt es zwei Familien-Camps, in denen Eltern und Kinder Zeit finden, gemeinsam Neues auszuprobieren – ob beim Waldhütten bauen oder Fossilien suchen. Unter camps.wwf-junior.de finden sich eine Camp-Übersicht sowie Informationen zu Anmeldung, Anreise und mehr. Zwischen Lagerfeuer, Waldpfad und Wasserlauf entstehen so neue Freundschaften – und ein Gefühl dafür, wie eng echtes Abenteuer und Umweltschutz zusammengehören.

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