PresseTicker

Was für ein Fest! DAS FEST 2016

DAS FESTFreitags strömte der Regen, samstags und sonntags dann die Besucher auf DAS FEST: 229.000 Menschen, ob groß oder klein, feierten vom 22. bis 24. Juli friedlich miteinander – und hatten bei dem abwechslungsreichen Programm auch allen Grund dazu.

Gelebtes Miteinander, das war auch DAS FEST 2016 und somit ein Zeichen gegen Hass und für Menschlichkeit und Offenheit. Bereits in der Vor-Woche genossen 26.000 Vor-FEST-Besucher Abende mit regionalen Bands an der Cafébühne.

Wetterbedingt kamen allerdings am Freitag nicht alle Karteninhaber. Am Samstag und am Sonntag war dann mit jeweils 45.000 Besuchern der „Hügel“ voll. Insgesamt kam das Karlsruher Festivalpublikum nicht nur vor der Hauptbühne, wo Rea Garvey, Fettes Brot und Element of Crime die jeweiligen Hauptacts des Wochenendes waren, auf seine Kosten. Lediglich der Freitag mit zum Teil heftigen Regenfälle trübte die Bilanz der DAS FEST-Macher. Nur 10.000 Besucher kamen in den freien Bereich während am Abend dann 28.000 mit Rea Garvey im strömenden Regen rockten. Insgesamt kamen 113.000 Besucher in den Hügelbereich.

Ab Samstag gab es dann aber strahlende Gesichter: „Das waren dann optimale Festival-Tage“, sagte Martin Wacker, Geschäftsführer der veranstaltenden Karlsruhe Event GmbH. So war es am FEST-Samstag im freizugänglichen Bereich mit 30.000 Besuchern so voll, wie sonst nur sonntags. Doch dieser legte dann nach: 45.000 Besucher strömten schon ab dem frühen Sonntagvormittag in den kostenfreien Bereich der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage.

das fest2016_2So bevölkerten insgesamt 85.000 Menschen den kostenfreien Sport- und Familienbereich mit Kultur-, Feld- und DJ-Bühne sowie das Sportareal. Die vielfältigen und kreativ-innovativen Attraktionen für Kinder, wie auch die Kulturbühne mit Varieté, Comedy und Kleinkunst, das Podium für Kunst und Kultur sowie die Infomeile wurden sehr gut angenommen und boten ein breites Spektrum für alle Generationen und Spaß für die Familien. „Es gab bei DAS FEST noch nie zuvor soviel Tanz, Bewegungskunst und Theater wie 2016“, so Projektleiter Sven Varsek.

Das Kreativdorf im Aktivspielplatz, wo neben dem Erwerb von Kunsthandwerk auch die eigene Kreativität gefordert werden konnte, hat sich bereits im zweiten Jahr etabliert. Im Sparda-Sportpark an der Europahalle und beim Europabad standen Basketball, FEST-Cup und Longboard-Workshops im Mittelpunkt und fanden regen Zuspruch. Ein positives Fazit zu allen drei Veranstaltungstagen konnten Polizei und DRK ziehen. „Drei erfolgreiche Festivaltage liegen hinter uns und alle mit der Sicherheit betrauten Kräfte können sehr zufrieden sein“, fasste der Einsatzleiter der Polizei Horst Nowotschin abschließend zusammen. Lediglich am Sonntag war der Parkraum um das Festivalgelände frühzeitig erschöpft. Mit ein Grund dafür, das Angebot von Fahrradparkplätzen weiter zu erweitern. „Wir haben gut 500 Meter Fahrradständer aufgebaut und werden diese für das nächste Jahr mehr als verdoppeln“, so der für Sicherheit zuständige Projektleiter Markus Wiersch.

Die nach dem Amoklauf von München erhöhte sichtbare Präsenz der Polizei sorgte zudem dafür, dass alle Besucher auch mit einem guten Gefühl ein friedliches Familienfest feiern konnten. „Es wird leider immer wieder Menschen geben, die solche Taten begehen“, so der „Fest“-Chef. Jeder habe jedoch die Möglichkeit, zu verhindern, dass Einsamkeit in Verzweiflung und Hass in Gewalt eskaliert. „Hass führt zu mehr Hass. Menschlichkeit und Offenheit führen zu mehr Menschlichkeit und Offenheit. In diesem Geist der Offenheit und des Miteinanders feiern wir seit über 30 Jahren unser ´Fest` in Karlsruhe“, so Wacker.

Alle weiteren Informationen zum FEST 2016 finden Sie hier.

 

Beitragsbilder: dasfest.de

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