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Was ändert sich 2015?

Bild:  Tim Reckmann, pixelio.de

Bild: Tim Reckmann, pixelio.de

Auch für Immobilienkäufer und Häuslebauer ändert sich 2015 einiges. Interhyp zeigt daher die wichtigsten Neuerungen zu Grunderwerbsteuer, Mietpreisbremse und Heizungsneuerungen.

Steuererhöhung beim Immobilienkauf

In Nordrhein-Westfalen und im Saarland erhöht sich ab Januar 2015 die Grunderwerbsteuer von 5 bzw. 5,5 Prozent auf 6,5 Prozent des Kaufpreises. Damit folgen diese beiden auch dem Trend zu höheren Grunderwerbsteuern und verstärken die ohnehin vorhandenen länderspezifischen Unterscheide bei der Höhe der Kaufnebenkosten.

Zinsabschläge, Zuschüsse und neue Vorschriften bei KfW und EnEV

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat bereits zum Jahresende die Konditionen für die Förderprogramme Energieeffizient Bauen, Wohneigentum und Altersgerecht Umbauen um bis zu 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Damit erreichen diese ein historisch niedriges Zinsniveau. Für Darlehensnehmer seit Ende Oktober diesen Jahres einen Zuschuss von maximal 5.000 Euro je Wohneinheit erhalten, wenn ihre Wohnung im Rahmen des Altersgerecht Umbauen-Programmes barrierearm umgebaut wird.
Laut der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) müssen ab 1. Januar 2015 Öl- und Gasheizkessel getauscht werden, die älter als 30 Jahre sind. Ausgenommen davon sind Brennwert- und Niedertemperaturkessel. Ausnahmen gelten zudem für seit Februar 2002 selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser.

Mietpreisbremse und neues Maklerprinzip

Beim Kauf einer vermieteten Immobilie oder wer plant, seine neue Immobilie zu vermieten, muss ab 2015 neu rechnen, denn bei Wiedervermietung sind in angespannten Wohnungsmärkten in Zukunft nur noch maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete erlaubt. Diese Regelung soll ab dem ersten Halbjahr 2015 in Kraft treten.

Darüber hinaus tritt 2015 das neue Maklerprinzip in Kraft. Das heißt, wer bestellt, bezahlt auch – das ist künftig der Vermieter und nicht mehr der Mieter.

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