PresseTicker

The Masterpiece Connection

Eine Hommage an die Alten Meister

Im 20. Jahrhundert haben es avantgardistische Künstler und Kunstwissenschaftler immer wieder für chic gehalten, vom Ende der Malerei zu reden.  Sie haben behauptet, der Malerei sei ihre künstlerische und gesellschaftliche Funktion abhanden gekommen.

Aber, wie sich jedes Mal zeigt, haben sich die Abgesänge auf die Malerei stets nur als Sinnkrise erwiesen.

Schon als im 19. Jahrhundert die Fotografie aufgekommen ist, schien dies das Ende der Malerei einzuläuten. Aber anstatt von diesem Medium völlig abgelöst zu werden, hat sich die Malerei neu erfunden – denn die Malerei ist nicht tot und sie wird es auch nie sein!

Lange hat es so ausgesehen, als könne Malerei ohne forcierte, konzeptionelle Hinterlegung nicht ernst genommen werden und sei ohne jede künstlerische Relevanz.

Aber auch das hat sich geändert: So wie das formalistische Denken, mit dem gegenständliche und abstrakte Malerei lange voneinander abgegrenzt und gegeneinander ausgespielt worden sind, ist auch diese Sichtweise nicht mehr aufrecht zu erhalten, seit sich die Künstler über diese künstlerischen Grenzen hinwegzusetzen begonnen haben.

Mittlerweile herrscht Pluralismus, der sich dadurch auszeichnet, dass ehemals strikte Ansätze zu neuen Ergebnissen vereint werden.

Genau an dieser Schnittstelle verschiedener künstlerischer Wege – die lange für unvereinbare Gegensätze gehalten wurden – hat VOKA seine Arbeitsstätte aufgeschlagen. Zu seinen geistigen Vorfahren zählen die Alten Meister, mit ihrer fundierten handwerklichen Ausbildung und ihrer leidenschaftlichen Suche nach Wahrheit und Schönheit, ebenso wie alles, was sich in der Kunstgeschichte seit mehr als 100 Jahren entwickelt hat. Aus dem riesigen Fundus der Kunst hat er, von den verschiedenen kunsttheoretischen Grundlagen inspiriert, neue Zusammenhänge entwickelt. Mit seinem Zyklus „The Masterpiece Connection“ zollt VOKA jenen Künstlern Respekt, die ihn in seiner künstlerischen Entwicklung beeinflusst und begeistert haben.

Für seine Kunst hat er den Begriff „Spontanrealismus“ geprägt, den er als wiederentdeckte Ernsthaftigkeit in der zeitgenössischen Kunst interpretiert. Die Betrachter seiner Bilder sehen einen Malstil, der von extremer Dynamik dominiert ist, gleichzeitig aber auch von einer demonstrativen Nähe zur Tradition. Seine Werke sind gleichzeitig spontan und gewollt, gleichermaßen eruptiv aus dem Inneren entstanden und kontrolliert.

VOKA ist ein Künstler, der noch an die ewigen, in der Kunst gültigen Werte festhält, und sie seiner Sicht auf die Welt entsprechend umsetzt. Was er malt, entspringt seiner Emotion. Dabei vergisst er aber nie auf die realen Vorbilder. Die Werke entstehen mit Schwung und Begeisterung und man spürt, dass ihnen etwas vorausgeht, nämlich, dass die Spontaneität, mit der er malt, gebändigt ist von einem Wissen und Können, das tief in ihm vorhanden ist.

www.voka.at

Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende Oktober 2017 im Atelier und Showroom in 2734 Puchberg am Schneeberg, Hengsttalweg 2, Österreich

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