PresseTicker

Sogar die Simpsons waren beim Mission Mudder dabei

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Sie waren kaputt. Sie waren dreckig. Und sie trieften. Aber sie waren auch alle glücklich. Überglücklich sogar. Mehr als 1.400 Teilnehmer wollten sich in diesem Jahr das einmalige Erlebnis des Hindernislaufs Mission Mudder Black Forest präsentiert vom Schwarzwälder Boten und Die Neue Welle in Horb am Neckar dieses Jahr nicht nehmen lassen. Fast alle die an den Start gingen, kamen auch ins Ziel. „Wir hatten einige wenige Ausfälle. Die waren nach der Hälfte der Runde einfach stehend k.o., weshalb sie aufgeben mussten“, bilanzierte Matthias Leers vom Veranstalter Hamann and friends. Ansonsten war aber alles perfekt: „Das Wetter passte und die Hindernisse waren laut Aussage vieler Teilnehmer hart aber machbar.“

Insbesondere vier Hindernisse beziehungsweise Areas kamen bei den Startern und den mehr als 5.000 Zuschauern an der Strecke besonders gut an. Der „Tower of Fear“, ein 6-Meter-Kletterhindernis mit Wasserberieselung, die „Killing Wall of Pain“, die gleich vier Hindernisse in sich beinhaltete, die „Mud Fields“, bei denen man durch eine eklige Schlammbrühe tauchen musste und die berühmten „Horber Stäpfele“, bei denen man in diesem Jahr erstmals nicht nur mehr als 150 Stufen erklimmen musste, sondern auch noch einen Autoreifen zunächst mit nach oben und dann ihn auch wieder runtertragen musste. „Das brachte viele an ihre körperliche Grenze“, freute sich Leers beim Anblick der Läufer mit schmerzverzerrtem Gesicht. Insgesamt 38 Hindernisse mussten die Teilnehmer auf einer 10 Kilometer-Runde bewältigen. Wer wollte, konnte dies auch doppelt laufen. „Fast 400 haben dies gemacht. Kompliment“, erklärte der Chef-Organisator.

Fast 150 Helfer waren beim Mission Mudder in diesem Jahr im Einsatz. „Unser besonderer Dank geht an die Stadt Horb. Das war gelebte und perfekte Zusammenarbeit, wie man es sich wünscht“, hatte Leers ein Extralob übrig. Vier Tage benötigte er mit seinem zehnköpfigen Aufbauteam, um alle Hindernisse aufzubauen und die Strecke herzurichten. „In diesem Jahr war alles relativ ruhig, da wir mit dem Maler und Stuckateur Killing, Baumaschinen Dingler, Bauunternehmen Kuch, Schreinerei Aichele, A + A Palettenservice, Bäckerei Kipp oder ALBA Entsorgungsbetriebe viele Partner haben, die uns großartig unterstützen.“

Die Strecke führte dieses Mal vom Neckarbad in Horb vorbei am Sportplatz und entlang des Neckars bis zum Mühlrad. Hier wartete die erste Neckardurchquerung auf alle Teilnehmer. Anschließend ging es zur Turnierwiese. Hier mussten die Teilnehmer in der „Bitburger 0,0%-Area“ sechs Hindernisse überwinden. Entlang des Neckartal-Radwegs ging es zum Wendepunkt der Strecke. Über den Neckarsteg und entlang einer Wiese warteten zwei weitere Neckardurchquerungen. Vorbei an den Stocherkähnen ging es zum Flößerwasen. Ab hier wurde es steil: 150 Stufen mussten die Läufer bezwingen, um auf den Marktplatz zu kommen. Als Gepäck bekam jeder einen alten Autoreifen, den er mit nach oben nehmen durfte. Über den Flößersteg und entlang der Turnierwiese führte der Laufweg dann zum Festplatz zurück, wo sich das Ziel befand.

Sieger bei den Herren über 10 Kilometer wurde Christian Lenk in 50:37 Minuten vor Dan Häring in 52:45 Minuten und Alexander Gert in 54:41 Minuten. Platz eins bei den Damen holte sich Tamara Volk in 1:05:14 Stunde vor Mia Schaumlöffel in 1:10:57 Stunde und Alina Weber in 1:17:00 Stunde.

Die 20 Kilometer-Runde gewann bei den Herren Stefan Fischer in 2:05:12 Stunden vor Sascha Kaisler in 2:06:23 Stunden und Maximilian Götz in 2:12:43 Stunden. Die schnellste Frau über diese Distanz war Bettina Prillinger in 2:26:44 Stunden vor Tatiana Rüdiger in 2:35:51 Stunden und Sina Müller in 2:36:50 Stunden.

Die Wertung für das ausgefallenste Kostüm sicherten sich „Die Simpsons“: Neun Läufer in original Simpson-Outfits.

Teilnehmerurkunden und Einlaufvideos stehen auf der Homepage www.missionmudder.de zum Download bereit.

http://www.missionmudder.de/

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