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Saunieren mit Blick in den eigenen Garten

Das gibt es über die Planung und Umsetzung eines Saunahäuschens im Garten zu wissen

Der Saunagang ist vor allem in der kalten Jahreszeit sehr beliebt. Leider haben im Corona-Winter aufgrund der Pandemie alle öffentlichen Saunen geschlossen. Wie Sie dennoch zu Ihrem geliebten Saunagang kommen, was Ihr Garten damit zu tun hat und was es zu beachten gilt, lesen Sie hier.

Das eigene Saunahäuschen im Garten planen

Wer eine eigene Immobilie hat, kann sich theoretisch eine Sauna ins Badezimmer oder in den Keller bauen. Aber selbst im eigenen Haus ist nicht immer genügend Platz dafür. Wer einen Garten sein Eigen nennen darf, kann ins Grüne ausweichen. Ein Saunahaus bietet das perfekte Ambiente für entspannte Saunagänge – allein oder mit der ganzen Familie. Im eigenen Garten genießen Sie absolute Privatsphäre und ein entspanntes Naturerlebnis. Zudem zahlt es sich für Saunafans auch finanziell aus, wenn langfristig die Eintrittskosten für die öffentliche Sauna wegfallen.

Bevor Sie sich solch ein Häuschen in den Garten setzten lassen, gilt es, richtig zu planen. Sie müssen festlegen, wo das Saunahaus errichtet werden soll. Der Grund: Sie benötigen die genauen Maße für die Baugenehmigung. In den meisten deutschen Regionen benötigen Sie eine Genehmigung der örtlichen Baubehörde für die Außensauna.

Das sollten Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen

Wenn Sie sich ein Saunahaus in den Garten bauen wollen, sollten Sie zunächst die zuständige örtliche Baubehörde kontaktieren. Diese informiert Sie darüber, was erlaubt ist und auf was es zu achten gilt. Neben der Bauart des Saunahäuschens sind insbesondere auch die Abstände zum Nachbarn wichtig. Auch bei den Herstellern der Saunahäuser können Sie sich erste Informationen über verschiedene Varianten und Bauweisen holen.

Verfügt Ihr Saunahaus über eine extra Feuerstelle oder einen Holzofen, sollten Sie sich bei einem Kaminkehrer informieren. Zudem müssen Sie in diesem Fall feuerpolizeiliche Vorgaben und Rahmenbedingungen beachten. Ist Ihre Gartenhausauna mit einer Dusche und Wasseranschlüssen ausgestattet, benötigen Sie dafür Leitungen für Wasser und Abwasser. Berücksichtigen Sie das in Ihrer Planung.

Übrigens: Wenn Sie einen Elektroofen für die Beheizung der Sauna nutzen, brauchen Sie keine Sondergenehmigung des Schornsteinfegers. Hier sollte aber dafür ein Elektriker zurate gezogen werden, der auch den Anschluss übernimmt. Sie können entweder eine Starkstromvariante wählen oder einen schwächeren Ofen mit einer Leistung von 230 V.

Wenn Sie die Baugenehmigung erhalten haben, können Sie mit dem Bau starten. Zuerst brauchen Sie ein festes und tragfähiges Fundament. Auch Anschlüsse für Wasser und Strom müssen verlegt werden.

Diese Sauna-Varianten für den Garten gibt es

Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Designs für Ihre Gartensauna. Die beliebtesten Varianten der Outdoor-Sauna sind die klassische Blockhaussauna und die rustikale Fass-Sauna. Wer es lieber modern mag, kann sich einen Glas-Kubus in den Garten stellen. Auch ein traditionelles kleines Saunahäuschen kann eine reizvolle Gartensauna sein. Für den ausgefallenen Geschmack bietet sich ein Indianerzelt als Schwitzhütte an. Zu einer Gartensauna gehören außerdem eine Dusche, ein Liegebereich und bestenfalls auch ein kleiner Pool zum Abkühlen. Bedenken Sie auch, dass Sie und Ihre Gäste sich vor und nach dem Saunagang umziehen möchten. Daher benötigen Sie für die Aussensauna mehr Platz als nur für das reine Gebäude.

In Bezug auf den Aufbau unterscheidet man zwischen Fertigbauten und Bausätzen. Schlüsselfertige Saunahäuser werden direkt zum Kunden geliefert und an der gewünschten Stelle aufgestellt. Das Bausatzhaus können Sie entweder aufbauen lassen oder selbst zusammenbauen. Komplett allein sollten Sie das Saunahaus nur montieren, wenn Sie handwerklich viel Erfahrung haben. Der Bau des soliden, frostsicheren Fundaments für die Gartensauna ist allerdings immer die Aufgabe des Bauherrn.

Die richtige Größe finden

Saunahäuser bestehen in der Regel aus Massivholz. Das sorgt für ein angenehmes Klima und eine gute Dämmung. Saunahäuser gibt es in allen erdenklichen Größen – vom Zwei-Mann-Häuschen über Saunen, die Platz für die ganze Familie bieten bis hin zu  sogenannten Elementsaunen. Zudem haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Dachformen, darunter Spitzdach, Satteldach, Flachdach oder Pultdach. Bei der Ausstattung können Sie einen zusätzlichen Ankleidebereich oder einen Ruhebereich dazu wählen. Für kleinere Gärten eignet sich eine Fass-Sauna besonders gut.

Wichtig: Saunahäuschen werden entweder als Komplettpaket inklusive Einrichtung geliefert oder blank. Das heißt für Sie: Bei einem Bausatz müssen Sie in der Regel für die Einrichtung selbst sorgen. Der Ofen muss ebenfalls extern beschafft und installiert werden.

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Ein durchschnittliches Saunahaus inklusive Bänken, Fußboden und sonstiger Einrichtung kostet zwischen 1.400 und 10.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für den Ofen, der je nach Modell ab 350 Euro zu haben ist. Eine Fass-Sauna gibt es je nach Größe und Ausstattung für Preise zwischen 2.000 und 7.000 Euro.

Hinzu kommen die Betriebskosten für die Sauna, die durch die Nutzung der Schwitzhütte entstehen. Dazu gehören Strom-, Heiz- und Wasserkosten. Ein Saunabesuch mit drei Saunagängen von jeweils einer Viertelstunde kostet Sie bei einer Saunagröße zwischen drei und vier Quadratmetern für zwei Personen etwa 2,50 Euro pro Person. Bei einer Saunagröße um die fünf Quadratmeter sind es bereits 3,60 Euro pro Person.

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