PresseTicker

Podium beim „Restart“: Platz zwei für Porsche und Lotterer in Berlin

Berlin E-Prix, 6. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/2020

Erfolgreicher Auftakt in das Saisonfinale der Formel E beim Heimspiel in Berlin: André Lotterer (DE) hat dem TAG Heuer Porsche Formel-E-Team in seiner Premierensaison in der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft den zweiten Podestplatz beschert. Beim sechsten Saisonrennen in Berlin (DE) überquerte er in seinem Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 die Ziellinie auf dem zweiten Rang. Dieselbe Position hatten Lotterer und das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team bereits beim Saisonauftakt in Diriyah (SA) belegt. Im zweiten Porsche 99X Electric mit der Startnummer 18 sah Neel Jani (CH) auf dem 13. Platz die Zielflagge und wurde nach der Disqualifikation bzw. der Bestrafung von zwei Konkurrenten als Elfter gewertet.

Das Qualifying
Einmal mehr zeigte Lotterer eine starke Pace im Qualifying. Der Pole-Setter des Mexico City E-Prix ging in der zweiten Start-Gruppe auf die Strecke und wurde mit einer Zeit von 1:07,454 Minuten Fünfter. Für Lotterer war dies gleichbedeutend mit der dritten Teilnahme an der Super Pole in Folge. Im Wettbewerb der schnellsten sechs Piloten setzte er in 1:07,235 Minuten die zwischenzeitliche Bestzeit. Obwohl er noch auf den dritten Platz zurückfiel, war dies eine vielversprechende Ausgangslage für das Rennen. Jani absolvierte seine schnelle Runde in der vierten Qualifying-Gruppe und erreichte in 1:08,014 Minuten den 18. Platz. Aufgrund einer Strafe gegen einen anderen Fahrer rückte der Schweizer in der Startaufstellung noch einen Rang vor.

Das Rennen
Am Start konnte Lotterer Position drei behaupten und auch in der Anfangsphase des Rennens verteidigen. Nach einem Unfall im Feld kam nach rund 15 Minuten das Safety Car auf die Strecke. Beim „Restart“ blieb Lotterer weiterhin auf dem dritten Rang, verlor diesen jedoch wenige Minuten später beim Versuch, seinen „Attack Mode“ zu aktivieren. Etwa 15 Minuten vor Schluss eroberte er den dritten Platz zurück und behielt ihn bis acht Minuten vor dem Ende, als er seinen zweiten „Attack Mode“ aktivierte und auf Platz fünf zurückfiel. Doch auch dieses Mal gelang es Lotterer, im Anschluss wieder Boden gutzumachen. In der letzten Runde sicherte er sich mit einem weiteren Überholmanöver endgültig den zweiten Platz.

Jani blieb nach dem Start zunächst auf dem 17. Platz. Nachdem er sich zwischenzeitlich um zwei Positionen verbessert hatte, fiel er auf Rang 17 zurück. In der Schlussphase kämpfte er sich nach vorn, kam als 13. ins Ziel und als Elfter in die Wertung.

Stimmen zum Berlin E-Prix

Amiel Lindesay (Einsatzleiter Formel E): „Ein fantastisches Ergebnis. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr hart gearbeitet und wollten stark wieder auf die Rennstrecke zurückkehren. Das Ergebnis ist super für das gesamte Team. Wir wollten bis zum Saisonende ein Podium und hatten es gleich im ersten Rennen. Jetzt nach so einer langen Pause zurückzukommen und sofort wieder einen Podestplatz feiern zu können, das ist großartig. Wir können alle glücklich und stolz darauf sein, was wir erreicht haben. Ein großer Dank an alle im Team. Jetzt blicken wir nach vorn und freuen uns auf die fünf Rennen, die noch vor uns liegen.“

Neel Jani (Porsche 99X Electric, #18): „Im Qualifying hatte ich gehofft, in die Top-Ten zu kommen. Aber das hatte sich nach den ersten beiden Kurven leider erledigt. Im Rennen bin ich von weiter hinten gestartet und wollte einige Positionen gut machen, was mir dann kurz vor dem Ende gelungen ist. Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und freue mich auf das Rennen morgen.“

André Lotterer (Porsche 99X Electric, #36): „Der Start war nicht perfekt, aber ich konnte meine Position halten. In den ersten Runden war die Pace nicht ganz so gut. So war ich viel damit beschäftigt, mich zu verteidigen. Dann habe ich aber einen guten Rhythmus gefunden. Beim Versuch, meinen ‚Attack Mode‘ zu aktivieren, ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich musste daraufhin wieder die Konkurrenz hinter mir abwehren, was nicht einfach war. Aber wir haben als Team Ruhe bewahrt und konnten alles wieder unter Kontrolle bringen. Das lag auch daran, dass ich ein sehr gutes Auto hatte. Unsere Arbeit in der Rennpause hat sich wirklich ausgezahlt. Jetzt mit Platz zwei auf dem Podium zu stehen, fühlt sich fantastisch an. Man darf nicht vergessen, dass wir ein neues Team sind. Heute haben wir gezeigt, dass wir im Rennen sehr stark sein können. Das macht mich fast noch glücklicher als das Ergebnis an sich.“

Ausblick
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt Fahrern und Team-Mitgliedern nach dem sechsten Saisonrennen nicht. Nur 24 Stunden nach dem „Restart“ der Formel E findet an selber Stelle der siebte Lauf statt. Gefahren wird dabei wieder in entgegengesetzter Richtung des regulären Formel-E-Kurses in Berlin-Tempelhof. Nach einem Ruhetag folgen die Saisonläufe acht und neun auf dem regulären Formel-E-Kurs in Berlin, ehe Saison 6 der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft am 12. und 13. August mit einem weiteren „Double-Header“ auf einem neuen Streckenlayout abgeschlossen wird.

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