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„Nicht ohne mein Smartphone!“ – Alleskönner auch bei Ü50 im Trend

Smartphone_3Mehr als 60 Prozent der 50- bis 60-Jährigen besitzen und benutzen ein Smartphone. Längst hat sich der nützliche Begleiter auch im Alltag der etwas „älteren“ Generation etabliert und bewiesen: Egal ob WhatsApp-Kegelgruppe oder Navi-App zum Wandern – das Smartphone ist immer häufiger mit dabei!

Das Smartphone: Mehr als nur ein Trend

Heute besitzen bereits 60 Prozent der 50- bis 60-Jährigen, 37 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und 14 Prozent der über 70-Jährigen ein Smartphone. Zu diesem Ergebnis kommt die GfK Consumer Study zum Thema mobile Kommunikation, in der zum dritten Mal in Folge rund 2000 Deutsche rund um das Thema Smartphone befragt wurden.

Der immense Zuwachs zeigt, dass die Multitalente auch bei jenen, die die 60 überschritten haben, immer mehr ankommen. Das mag unter anderem daran liegen, dass Personen dieses Alters Handys und Smartphones oft während ihres aktiven Arbeitslebens kennen und schätzen gelernt haben.

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Die 70-Jährigen steigen vergleichsweise zögerlicher als die Jüngeren von einem Handy auf ein Smartphone um. Nur 0,3 Prozent nannten 2012 solch einen Minicomputer, mit dem man auch telefonieren kann, ihr Eigen. 2014 waren es immerhin 4 Prozent und 2016 lag der Anteil bei 14 Prozent. Dies dürfte unter anderem daran liegen, dass ältere Nutzer ihrem vertrauten Mobilfunkgerät länger treu bleiben statt regelmäßig auf ein neues Modell zu wechseln. Für viele mag es ausreichen, vor allem im Notfall telefonisch erreichbar zu sein beziehungsweise telefonieren zu können.

Mehr Unabhängigkeit dank Smartphone

Es ist noch gar nicht so lange her, dass man auf Reisen ein Internet-Café aufsuchen musste, wenn man seinen Lieben zu Hause Bilder senden oder seine E-Mails checken wollte. Heute ermöglicht es das Smartphone, nahezu immer und an jedem Ort online zu gehen, was nicht nur junge Leute praktisch finden. Denn das erhöht die Unabhängigkeit. Auch in reiferem Alter schätzt man beispielsweise den Blick aufs Display, das via Internetverbindung verrät, wann der nächste Bus oder Zug fährt oder den Hinweis auf die nächste Tankstelle, das nächste Hotel oder Restaurant gibt. Die Zahlen sprechen für sich: Der Prozentsatz älterer Menschen, die mit dem Smartphone ins Internet gehen, hat sich in nur drei Jahren fast verdreifacht, bei den Ältesten sogar vervierfacht. Die 50- bis 59-Jährigen steigerten sich von 2012 auf 2014 von 23 auf 41 Prozent. Heute nutzen 64 Prozent dieser Altersgruppe das Internet per Handy. Ähnlich sieht es bei den 60- bis 69-Jährigen aus. 2012 waren es erst 15 Prozent, die mit dem Handy surften, 2014 schon 26 Prozent und 2016 schließlich 40 Prozent. Bei den über 70-Jährigen versuchten sich erst nur 4 Prozent (2012) an der Internetnutzung per Smartphone, dann 9 Prozent (2014) und nun sind es 17 Prozent (2016).

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Das Smartphone setzt sich durch

Die Zeiten haben sich massiv geändert. Das Internet, die mobilen Telefone und schließlich die handlichen Minicomputer im Jackentaschenformat – die Smartphones – haben viele alltägliche Abläufe merklich umgestaltet. Was einst teuer oder zeitaufwändig war – beispielsweise Auslandstelefonate oder Bankgeschäfte – lässt sich heute preisgünstig und sprichwörtlich im Gehen erledigen. Und davon profitieren alle Altersgruppen. „Nicht ohne mein Smartphone“ – so viel kann man schon heute sagen – wird als Schlagwort für eine ausschließlich junge Lebenskultur bald ausgedient haben.

Alle weiteren Informationen zur Studie erhalten Sie hier.

 

Datenquelle: GfK Verein, GfK Consumer Study
Beitragsbilder: pixabay.com / hurk

 

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