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Naturkraft aus Pflanzen: So wirken Bitterstoffe

Hildegard von Bingen erkannte als Heilige und Universalgelehrte bereits vor rund 1000 Jahren, dass bittere Lebensmittel unseren Ernährungsplan bereichern und essenziell für unseren Körper sind. Als natürlicher Bestandteil vieler Pflanzen wie Rucola, Limette und Grapefruit bergen Bitterstoffe eine Vielzahl an positiven Eigenschaften. Da sie heute zugunsten eines milderen Geschmacks sogar aktiv aus unseren Lebensmitteln herausgezüchtet werden, setzen viele Menschen auf Bittertropfen oder -Konzentrate als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung. Doch was sind Bitterstoffe eigentlich und welche Wirkung können sie auf das eigene Wohlbefinden haben?

Wo sind Bitterstoffe zu finden?

Durch die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln sind Bitterstoffe weitgehend aus unserer Ernährung verschwunden. Der Einsatz von Geschmacksverstärkern und der leicht verfügbare Zucker haben unsere Geschmacksnerven an eine überwiegend süße und milde Ernährung gewöhnt, weshalb ein bitteres Aroma oftmals als unangenehm empfunden wird. Fast alle Bundesbürger weisen deshalb einen Mangel an Bitterstoffen auf. Gemüsesorten wie Löwenzahn, die ein hohes Maß an natürlichen Bitterstoffen enthalten, sind im Supermarkt oft nicht mehr erhältlich – bittere Lebensmittel wie Rucola oder Radicchio wurden zwecks eines milderen Geschmacks umgezüchtet und sind längst nicht mehr so bitter wie ursprünglich. Da es in der heutigen Zeit kaum noch möglich ist, ursprünglich bittere Gemüse- oder Getreidesorten zu sich zu nehmen, bilden Bitterkräuter – beispielsweise in Form von Konzentraten – eine beliebte Alternative, um Bitterstoffe in die alltägliche Ernährung zu integrieren.

Bitterkräuter und ihre Wirkung

So gilt unter anderem die Angelikawurzel aufgrund ihrer antibakteriellen, Kreislauf stabilisierenden und Blut reinigenden Wirkung als Universalheilmittel und kann beispielsweise zur Bekämpfung von Leberschwäche, Magenkrämpfen oder Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Auch die Artischocke zählt zu den wichtigen Arzneipflanzen: Aufgrund des hohen Gehalts an Bitterstoffen in den Blättern und Wurzeln wird diese in der Naturheilkunde als Regulator für die Verdauung und Blutfettwerte angesehen. Häufig als Gewürz eingesetzt, kann Ingwer durch sein verdauungsförderndes Enzym die Nährstoffaufnahme aus dem Darm fördern und ebenfalls entgiftend und hustenstillend wirken. Zudem werden Kardamom – in Indien als „König der Gewürze“ bekannt – auch antimykotische, antibakterielle und virustatische Eigenschaften zugesprochen. Mariendistelkraut wird unter anderem zu therapeutischen Zwecken von entzündlichen Lebererkrankungen herangezogen und zudem gegen Beschwerden wie Migräne, Gallenprobleme oder Krampfadern eingesetzt.

Die bitteren Bestandteile der Kräuter zählen dabei nicht zu den Nährstoffen, sondern gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, in der sie eine eigene Wirkstoffklasse bilden. Ähnlich wie primären Pflanzenstoffen – darunter Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate – kommen diesen Stoffen ebenfalls wichtige bioaktive Funktionen zu, die einen direkten Einfluss auf die Stoffwechselvorgänge des menschlichen Organismus haben können. Die Äbtissin Hildegard von Bingen erkannte bereits vor vielen Jahrhunderten die gesundheitsfördernde Bedeutung der Bitterstoffe und machte diese zu einem wichtigen Bestandteil der Kloster- und Heilmedizin. Neben dem direkten Verzehr von bitteren Gemüsesorten oder Bitterkräutern können die Pflanzenstoffe dem Körper beispielsweise in Form einer Mischung aus unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen zugeführt werden. Als Ergänzung zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können auch Bittertropfen und -Konzentrate zur Aufnahme von Bitterstoffen genutzt werden.

Abbinder:

Die Gutsmiedl Produkte GmbH entwickelt auf Basis der Erkenntnisse der Hildegard von Bingen verschiedene Produkte rund um die Kraft der Bitterstoffe – mit dem Ziel, Körper und Geist in Balance zu halten und die Ernährungsweise der Menschen durch bittere Lebensmittel und wertvolle Inhaltsstoffe zu bereichern.

 

 

 

 

 

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