PresseTicker

Mit Hatha Yoga, Forest-Bathing, Boxen & Co. ins seelische Gleichgewicht!

Innovative Sporttherapie auf der Blomenburg:

Wer sich leer und ausgebrannt fühlt, will Ruhe und Rückzug. Doch Bewegung trägt
entscheidend dazu bei, dass der Körper Stress abbauen und regenerieren kann. „Wer
unter psychischen Leiden wie Burnout, Depressionen oder Angststörungen leidet, muss
die positiven Effekte von Sport und Bewegung oft erst neu erfahren“, sagt Dr. Stephanie
Grabhorn, Chefärztin der Blomenburg. Die Privatklinik am Selenter See bei Kiel ist
auf die Behandlung stressassoziierter Krankheiten spezialisiert und verfolgt dabei ein
ganzheitliches Therapiekonzept, das innovative Behandlungsangebote aus den Bereichen
Kunst, Musik und Sport einschließt. Aktivitäten wie therapeutisches Boxen oder
Yoga- und Pilatesübungen helfen Betroffenen auf ihrem Weg zurück zu mentaler Stärke
und neuem Körperbewusstsein. Dr. Stephanie Grabhorn, Sportwissenschaftler Dennis
Schmöde, sowie Psychologin und Yogalehrerin Philine Worobiec, über die stressreduzierende
Wirkung und den präventiven Charakter von Bewegung, Meditation und
Achtsamkeit.

Bewegung als Teil bewusster Lebensführung
„Jede Form von Sport ruft körpereigene Wohlfühlhormone auf den Plan – und genau die
wollen wir wiederfinden und erhalten“, erklärt Dr. Stephanie Grabhorn, die mit ihrem
Team auf der Blomenburg auf eine breite Vielfalt an Bewegungstherapien setzt. Doch
bevor Gäste mit den sportlichen Aktivitäten beginnen, gelte es zunächst, den Blick für
das Thema neu zu schärfen, Aufklärungsarbeit zu leisten und Hemmschwellen zu nehmen.
„Es geht weder um Leistung noch um Tempo, sondern darum den Körper wieder zu
spüren, seine Bedürfnisse ernst zu nehmen und nicht gegen ihn zu arbeiten“, so Dr. Grabhorn.
Neben zu wenig Bewegung ist dabei auch ein Zuviel abträglich: „Wer jeden Morgen
trotz Erschöpfung joggen geht, um seinen Ansprüchen gerecht zu bleiben oder anderes
ungesundes Verhalten auszugleichen, kann den Körper überfordern und ebenso den Kontakt
zu seinen Bedürfnissen verlieren.“

Um den individuellen Startpunkten der Patienten gerecht zu werden, arbeiten auf der
Blomenburg Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten und Ernährungsberater zusammen.
„Bewegung, körperliche Betätigung und Sport sind sehr individuelle Themen. Jeder befindet
sich an einem anderen Punkt, hat unterschiedliche Erfahrungen, Erwartungen und
Ziele. Unsere Aufgabe ist es, die Patienten genau dort abzuholen“, so Sportwissenschaftler
Dennis Schmöde. Deshalb legt Dr. Stephanie Grabhorn viel Wert darauf, Theorie und
Praxis zu verknüpfen, schließlich steht das Thema Sport nicht für sich allein. „Wenn wir
über Bewegung sprechen, sind wir schnell auch in anderen Bereichen wie Ernährung,
Schlaf und Achtsamkeit. In den Seminaren und Gesprächen sensibilisieren wir für einen
ganzheitliche Blick. Nur so kann es gelingen, nachhaltig Zugang zu Emotionen zu bekommen,
das körperliche Wohlbefinden zu erhalten und die Seele in Balance zu bringen.“

Boxen, Meditation, Yoga & Naturtherapie

„Ganz gleich, ob klassisches Wandern oder neuinterpretierter Kampfsport: Bewegung
hat positive Effekte auf mehreren Ebenen. Neben den hinreichend bekannten körperlichen
Effekten wie: Steigerung des Kalorienumsatzes, Aufbau von Ausdauer, Kraft und
Beweglichkeit, zeigen sich vielschichtige positive Effekte auch auf psychischer Ebene“,
sagt Dennis Schmöde. Das öffne den Raum für bewusste Selbstwahrnehmung und Konfrontation
mit den eigenen Emotionen. „Als Teil einer ganzheitlichen Therapie hat die
passende Sportart das Potential, den Fokus auf die Ursachen des seelischen Leidens zu
lenken, Schutzmechanismen aufzulösen und das „Ich“ freizulegen“, sagt Dr. Grabhorn.
Dies gelingt beispielsweise mit dem therapeutischen Boxen, das eine Methode zur Spannungs-
und Emotionsregulation ist. Der inneren Anspannung wird mit einem kontrollierten
starken körperlichen Reiz begegnet. „Starke Spannungszustände, wie sie beispielsweise
Führungskräfte im Alltag erleben, können mit starken körperlichen Reizen ideal abgebaut
werden“, so Dr. Grabhorn. „Währenddessen ist es notwendig, positive Gedanken
und Ziele zu formulieren und sich durch die negative Gedankenschleife durchzuboxen –
auch, um die Kontrolle über sich und seine Emotionen zu behalten.“ Diese und weitere
Szenarien während des Sports lassen sich auf verschiedene Alltagssituationen projizieren.

Auch Yoga und Meditation helfen dabei, eingefahrene Verhaltensmuster und gedankliche
Rotationsschleifen des Alltags aufzulösen. Besonders Burnout-Patienten versuchen
vielen Dingen gleichzeitig gerecht zu werden, streben nach Perfektion und haben es
schwer, ihre Konzentration punktuell auf eine Sache zu richten. Grübelneigungen, Schlaflosigkeit
und Konzentrationsstörungen sind nur eine der Folgen. „Die Selbstwahrnehmung
ist häufig eigeschränkt. Meditative Übungen oder Yoga, wo sich der Geist ganz auf den
Atem konzentriert und eine Synchronisation mit der Bewegung bildet, lassen die Seele
zur Ruhe kommen. Der Geist hat Zeit zu regenerieren, während lebensrelevante Themen
körperlich wahrgenommen werden und Raum für Veränderung entsteht. Plötzlich können
Ängste und Bedürfnisse ganz klar erscheinen“, so Dr. Grabhorn. Philine Worobiec, die das
freiwillige Hatha Yoga- und Meditationsangebot auf der Blomenburg in kleinen Gruppen
und nach den individuellen Bedürfnissen ausrichtet, sagt: „Mir ist es wichtig, dass die Patienten
und Patientinnen in meinen Kursen auf ihre inneren Schätze treffen. Das können
die eigenen Ressourcen, Träume oder Fähigkeiten sein. Die Atemübungen und Bewegungsabläufe
helfen ihnen zu spüren, dass sie Einfluss auf ihr Leben haben und Veränderungen
sofort anstoßen können.“ Imaginationsübungen am Ende der Yogaklasse, das
sogenannte Savasana, kann den Effekt verstärken. Dr. Grabhorn schließt ab: „Aus jeder
Bewegung können wir eine positive Message an unser „Ich“ mitnehmen.“ Auch bewusstes
Spazierengehen, Wandern und das sogenannte „Forest-Bathing“ hilft dabei, loszulassen
und sich im Schutz der Natur auf den Moment zu konzentrieren.

Dr. Stephanie Grabhorn

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