PresseTicker

Mehr Action, mehr Motoren – Die DTM 2018

In diesem Jahr erwartet Fans der DTM eine noch spannendere und abwechslungsreichere Saison. Ganz nach dem Motto: besseres Racing durch weniger Abtrieb wurde das diesjährige Reglement weiterentwickelt. Die Reduktion von aerodynamischen Anbauteilen an der Außenhaut der Fahrzeuge sowie der Verzicht auf mechanische Elemente unter der Karosserie rückt das fahrerische Können der Piloten noch mehr in den Mittelpunkt.

Änderungen im technischen Reglement
Für die Saison 2018 wurde insbesondere die Aerodynamik der Fahrzeuge angepasst. An der Fahrzeugfront kommt auf jeder Seite zukünftig nur ein so genannter Aero-Flick zum Einsatz, welches kleiner als seine Pendants aus der Vorsaison ist, die Frontschürze wurde entsprechend angepasst. Dazu wurde der Seitenkanal vereinfacht und die Seitenplatte im Bereich unter den Türen entfernt. Während die aerodynamischen Anbauteile reduziert wurden, blieb die Basisgeometrie des Hecks erhalten. Damit konnte der Abtrieb um etwa ein Drittel verringert werden und der niedrigere Luftwiderstand könnte je nach Strecke zu höheren Top-Speed-Werten führen. Unter der Karosserie werden nur noch lineare Schraubenfedern eingesetzt.

Änderungen im sportlichen Reglement
Einer der wichtigsten Änderungen im sportlichen Reglement ist die Verringerung des Gesamt-Mindestgewichts. Dieses Jahr beträgt es 1.115 Kilogramm, das Fahrzeug-Mindestgewicht liegt bei 1.031 Kilogramm. Zugleich wurde das Motorenkontingent erhöht. Die Teams nun die Möglichkeit, bei Boxenstopps einen zusätzlichen Mechaniker einzusetzen.

 

 

„Die in der DTM eingesetzten Motoren sind auf Maximallaufzeit konstruiert und wir wollten verhindern, dass die Motoren diese Laufzeitgrenze überschreiten. Die ITR hat in diesem Jahr den Kalender von neun auf zehn Rennwochenenden aufgestockt. Da es in Brands Hatch nur eine zweitägige Veranstaltung gibt, das freie Training am Freitag fällt weg, reden wir von 400 bis 450 Kilometern, die zusätzlich gefahren werden. Um darauf zu reagieren, haben wir uns für den günstigsten Ansatz entschieden. Statt sieben gibt es nun auf die Saison gesehen acht Motoren für die jeweils sechs Autos, die straffrei untereinander getauscht werden können“,

so DTM-Technikchef Michael Bernard. Auch bei den Boxenstopps wurden Anpassungen vorgenommen. Zuvor hatte einer der acht Mechaniker beim Reifenwechsel die Aufgabe, an der Trennlinie zwischen Working Lane und Fast Lane die Räder in Empfang zu nehmen, jetzt können die Teams dafür eine zweite Person beauftragen.

Ähnliche Artikel

Hinterlasse ein Kommentar