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Hightech zum Anziehen

Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom haben ein Viertel aller Hobbysportler Interesse an smarter Sportbekleidung – das entspricht 14 Millionen Menschen.

Aber was versteht man unter smarter Sportbekleidung? Zahlreiche Sportartikelhersteller und IT-Unternehmen entwickeln Kleidung, die unser Training verbessern soll: T-Shirts mit Sensoren, die die Atem- und Herzfrequenz messen und die Daten an ein Smartphone senden oder Socken, die den Druck beim abrollen des Fußes während des Joggens aufzeichnen. 12 Prozent der Befragten wollen diese Produkte auf jeden Fall nutzen. „Smarte Kleidung kann wichtige Fitnessdaten liefern und damit das Training unterstützen“, erklärt Timm Lutter, Bereichsleiter Consumer Electronics & Digital Media beim Bitkom e.V . „Im Moment stecken viele Produkte noch in der Entwicklung oder sind recht teuer. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis intelligente T-Shirts, Socken oder Schuhe den Massenmarkt erobern und sich durchsetzen.“

Fitnesstracking mit Wearables liegen im Trend

„Bei vielen Freizeitsportlern liegt das Fitnesstracking mit Wearables wie Armbändern oder mit Smartphone-Apps im Trend“, erklärt Lutter . „Vernetzte Funktionskleidung ist die logische Weiterentwicklung solcher Produkte.“ Durch die Herstellung von immer kleineren und leistungsfähigeren Sensoren lassen sich diese auch immer besser direkt in Textilien integrieren. Künftig werden Hobbysportler je nach Bedarf und Geschmack sowohl auf Hightech-Geräte als auch auf Hightech-Kleidung zur Kontrolle ihrer Trainingsdaten und ihrer körperlichen Fitness zurückgreifen können.

Vor allem junge Freizeitsportler zeigen Interesse

Laut der Bitkom-Umfrage zeigen vor allem junge Freizeitsportler Interesse an der smarten Sportkleidung: Bei den Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren ist fast ein Drittel offen dafür. Aber auch bei den Sportlern ab 65 Jahren sind 23 Prozent interessiert. Die männlichen Freizeitsportler sind mit rund 27 Prozent etwas aufgeschlossener als die weiblichen mit 23 Prozent. Dennoch steht die Mehrheit der Breitensportler intelligenter Sportkleidung eher zurückhaltend gegenüber: 72 Prozent haben „eher kein“ oder „kein“ Interesse daran.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.014 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Foto: StockSnap io // Wilfred Iven

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