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Energie im Haushalt sparen durch effizientere Haushaltsgeräte

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Im Haushalt Strom sparen und damit die Kosten für Energie senken: Für mehr als die Hälfte aller Deutschen ist das laut der Deutschen Energie-Agentur gängige Praxis. Für eine niedrigere Stromrechnung sorgen neben einer sparsamen Beleuchtung und dem Verzicht auf den Stand-by-Modus auch zunehmend energieeffizientere Elektrogeräte. Dafür ist es allerdings wichtig, einen Blick auf die Energielabels für Haushaltsgeräte zu werfen.

Stromfresser im Haushalt gezielt identifizieren

Großgeräte, wie Geschirrspüler, Kühlschrank oder Waschmaschine haben mit Abstand den größten Anteil an der Stromrechnung in einer Wohnung oder einem Haus. Sie machen zwischen 25 und 45 Prozent des Energiebedarfs im Privathaushalt aus. Das Sparpotenzial ist hier also besonders hoch. Deshalb lohnt es sich mittel- bis langfristig gerade bei den großen Geräten, die alten Stromfresser zu entsorgen und durch effizientere Modelle zu ersetzen. Ob sich letztendlich der Austausch lohnt, hängt davon ab, wie hoch der Energieverbrauch des alten Gerätes ist. In der Regel kann man jedoch davon ausgehen, dass mehr als zehn Jahre alte Elektrogeräte so viel Energie schlucken, dass sich der Kauf eines neuen und energieeffizienteren Modells lohnt. Bis zu 70 Prozent weniger Strom verbraucht ein Gefrierschrank heute im Vergleich zu einem handelsüblichen Gerät von vor zehn Jahren. Bei einem Kühlschrank sind es 50 Prozent. Moderne Wäschetrockner verbrauchten heute bis zu 60 Prozent weniger Strom. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern liegt die Ersparnis immerhin bei rund 40 Prozent.

Energieklassen sind entscheidend

Entscheidend beim Kauf eines neuen Haushaltsgerätes ist die Energieeffizienzklasse. Mit diesem EU-Energielabel müssen seit September 2014 auch alle in Deutschland neu verkauften Staubsauger gekennzeichnet werden. Damit ist das Energielabel selbst beim Kauf dieser Geräte, die nicht jeder sofort als Stromfresser einordnen würde, eine gute Entscheidungshilfe. Immerhin erleichtert es die Wahl des Staubsaugers, der den Bedürfnissen des betreffenden Haushalts am nächsten kommt. Durch die Einführung neuer Energieklassen bei Staubsaugern dürfen nur noch Geräte mit einer Leistung unter 1.600 Watt verkauft werden. Ab dem 1. September dieses Jahres müssen es sogar unter 900 Watt sein. Schon jetzt stellen sich die großen Hersteller, wie zum Beispiel die Firma Siemens, bei der Entwicklung neuer Geräte auf diese großen Herausforderungen ein. Denn trotz eines geringeren Energieverbrauchs erwarten die Verbraucher, dass das Leistungsniveau der Geräte das gewohnte Maß nicht unterschreitet.

Ansonsten lässt sich der Energieverbrauch auf einen Blick anhand der Label auf den neuen Haushaltsgeräten gut einschätzen. Unterteilt sind die Klassen von „A“ bis „G“. Der Unterschied ist gewaltig. Ein Wäschetrockner aus der Klasse „A“ verbraucht nur die Hälfte der Energie, wie ein Gerät der Klasse „C“. Bei Kühl- und Gefrierschränken verwirren die Kennzeichnungen auf den Energielabeln ein wenig. Hier gilt: Modelle der Klasse „A+++“ verbrauchen etwa 60 Prozent weniger Energie als Modelle der Klasse „A“.

Mit wichtigen Tipps Energie sparen

Außerdem spart die korrekte Einstellung der Geräte Strom. Die Innentemperatur im Kühlschrank sollte sieben Grad betragen. Nur zwei Grad weniger kosten rund 10 Prozent mehr Energie. Ein Gefrierschrank ist mit -18 Grad Innentemperatur optimal eingestellt. Sowohl Kühlschrank als auch Gefriertruhe gehören an einen kühlen Platz, wenn sie Stromsparend betrieben werden sollen. Spülmaschinen reinigen mäßig benutztes Geschirr auch im Energiesparmodus mit 50 Grad Wassertemperatur noch sehr gut. Normal verschmutzte Wäsche wird in der Waschmaschine bei Temperaturen von 30 bis 40 Grad sauber. Vor dem Trocknen sollte die Wäsche außerdem gut geschleudert werden. Mindestens 1.400 Umdrehungen in der Minute sollten es dabei schon sein.

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