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Die Verbindung: moderner Markt im Internet und analoger Darstellung von Kunst

Angesichts der schwierigen Situation im Kunstmarkt, die auch mit der Pandemie zu tun hat, denken viele Künstler heute um. So bieten sie ihre Kunst mittlerweile online an. Die Möglichkeiten hier sind sehr vielseitig und können leicht genutzt werden. Facebook und Instagram sind schon lange zum Standard geworden. Doch wäre es nicht exklusiver, einen eigener Shop zu betreiben? Onlinebestellungen der Kunst per Klick – ist das die Zukunft für uns alle? Wie aber lässt sich dies verbinden mit einer Ware, die davon lebt, dass man sie physisch unmittelbar erlebt? Kann man Kunst wirklich virtuell spüren? Diesen Fragen und vielen mehr geht der Experte Dierk Osterloh in diesem Gastbeitrag auf den Grund.

Dierk Osterloh, der 1964 in Oldenburg/ Niedersachsen geboren wurde, hat einst Jura studiert. Doch schnell schon (im Alter von 27 Jahren) ist er seiner Berufung, Künstler zu werden, gefolgt. In Breisgau entstanden einst Ölbilder, die zahlreiche Menschen begeistert haben. Seinen Wohnsitz hat Herr Osterloh 1994 gewechselt und ist nach Köln gezogen. Dort eröffnete er sein erstes eigenes Atelier. Im Jahre 1996 hat er dieses in das bekannte „Kunstzentrum Wachsfabrik“ im Kölner Süden verlegt. Dort arbeitete er vielseitig in  den Sparten Skulpturen, Fotografie und zahlreichen Werke, die mit unterschiedlichen Methoden hergestellt wurden. Parallel zu seiner künstlerischen Arbeit hat er eine Ausbildung zum Mediengestalter in Köln sowie ein Studium an der Technischen Kunstschule Hamburg absolviert. Seit 2020 arbeitet und lebt Dierk Osterloh im Westerwald bei Bonn in der „Villa ARTE“. Hier finden Besucher einen großen Showroom mit Außengelände, in dem ein wunderschöner Skulpturengarten Jung und Alt begeistert. Die Online-Galerie 2021 (www.galerie2021.de) zeigt außerdem die Fotoarbeiten des Künstlers. Nun die wichtigen Elemente nach Meinung des Künstlers in Sachen Digitalisierung und Kunst, die Sie kennen sollten.

Die Digitalisierung bringt viele Chancen für den Kunstmarkt mit sich

Corona hat für viele Künstler das Dasein wesentlich erschwert. Ausstellungen wurden abgesagt, Verkäufe stehen infrage. In dieser Situation ist es wichtig, sich auf die eigenen Möglichkeiten zu besinnen. Zunächst ist es wichtig, die eigene Webseite spannend zu gestalten. Zudem bietet sich an, das eigene Repertoire digital zu erweitern, was natürlich von den jeweiligen Arbeitsabläufen nicht immer leicht ist. Digital Aquarellmalerei ist möglich aber erst mal ein Sprung zu neuen Ufern, um nur ein Beispiel zu nennen.Wir finden aber auch Chancen in der Digitalisierung. Wer hierbei die Vorteile sieht, dass er sich zum Beispiel Mieten und Heizkosten für Galerien und Co spart, kann positiv in die Zukunft blicken. Mit neuer, spannender Technik, die 3-D-Werken möglich macht, finden wir heute ganz neue Kunstrichtungen. Dank Digitalisierung ist es heute zu Tage ein Leichtes, Kunstwerken ein ganz neues Gesicht zu verleihen. Dabei ist es aber wichtig, eine große Reichweite im Internet zu erlangen.

Wer die sozialen Netzwerke durchstöbert, stößt auf Kunst, die Lust auf mehr macht

Heute sehen sich viele Menschen nach Kunst im Internet um. Wer hierbei auf Social Media wie Facebook, Instagram, TikTok und Co vertraut, kann in jeglicher Hinsicht Erfolge feiern. Achten Sie als Selbständiger immer darauf, Präsenz im Netz zu zeigen. Veröffentlichen Sie hier eindrucksvolle Fotos und Videos, die Lust auf mehr machen. So werden Sie Ihre Kunden neugierig auf Ihre Werke machen. Auch ein professioneller Auftritt bei Ihrer Webseite ist das A und O, um in der heutigen Kunstszene bestehen zu können. Der Vorteil daran: Sie können viele soziale  Netzwerke gratis für Ihr Marketing nutzen. Wichtig dabei ist, dass sie Ihren Followern mit Ihrem Content immer einen echten Mehrwert bieten.

Kunst ist heute ein Werk der Nachhaltigkeit

Wer denkt, dass Künstler nur vor einer Staffelei mit Leinwand mit Farbpalette und Pinsel stehen, der hat sich getäuscht. Im Puls der Zeit bleibt auch bei Kultur und Kunst die Uhr niemals stehen. Viele Künstler nutzen die Technik, um ganz ohne Leinwand Kunstwerke zu produzieren, die es sonst nirgends zu finden gibt. Wer Papier spart und damit das Fallen von Bäumen vermeidet, handelt nachhaltig. Auch besondere Papierarten wie Graspapier werden gerne in der Kunstszene verwendet.  

Durch die Digitalisierung eröffnen sich ganz neue Märkte

Wir finden heute einen moderne Kunsthandel, der nur durch die Digitalisierung stattfindet. Viele der alten Märkte (Galerien und Ausstellungen) geraten in den Hintergrund. Heute kann aber durch das Internet jeder Künstler ohne großen Aufwand die Menschen in der ganzen Welt erreichen. Das war im regionalen Kunst-Ausstellungen bisher nicht möglich. Nur auf den ersten Blick führt dies zu einem großen Verlust von Tradition und alten Werten. Doch der Online-Kunstmarkt blüht auf. Hier können Sie nicht nur die junge Generation Y von Ihren Werken überzeugen. Durch die Vernetzung auf der ganzen Welt werden Sie eine breite Masse an Kunst-Liebhabern von Ihren Werken überzeugen. Auch das Betreiben eines Online-Shops kann jeder von uns lernen. Das führt dazu, dass Sie weltweit in der Kunstszene präsent sind. Momentan sind alle Blicke auf den internationalen NFT-Markt gerichtet. Die enormen Preise für Kunst zeigen, dass etwas passiert, was man sich bislang noch nicht vorgestellt hat. Diese neue Richtung wird den Kunstmarkt langfristig beeinflussen.

Fazit

An diesen Ideen von Dierk Osterloh sehen Sie: Kunst ist mehr, viel mehr, als „nur eine Ausstellung zu besuchen.“ Im Zeichen der Zeit können durch die Digitalisierung neue Wege der Kunstrichtung eingeschlagen werden. Wer die nationalen und internationalen Ausstellungen des Künstlers also nicht besuchen kann, findet im Netz viel Werke, die die kreativen Gedanken beflügeln.

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