PresseTicker

„Da ist kein Raum für demokratische Entwicklungen“

Der Islam hat keine Geschichte, die demokratische Strukturen hätte erzeugen können…. der Islam selbst gründet auf Koran und der sogenannten Propheten-Tradition, daraus ergibt sich das islamische Gesetz. Das islamische Gesetz reguliert das tägliche Leben bis ins letzte Detail und da ist kein Raum für demokratische Entwicklungen. Wenn wir Parlamente bisher im Orient hatten, dann waren das aufgesetzte oder sind auch aufgesetzte Strukturen, die aber letztendlich ihre Verfassung in der Scharia beziehungsweise im Koran haben. Insofern ist das Gerede von demokratischen Entwicklungen in Ägypten und anderswo ein Politikum. Aber so einfach auf dem Reißbrett können sie die Demokratie im Orient nicht entwickeln, das geht nicht….. Die Säkularisierung (als Voraussetzung von Demokratie) in Europa ist aus der Wissenschaft heraus angetrieben worden bis auf den heutigen Tag und so eine Bewegung kann, konnte es und wird es bis auf weiteres im Islam nicht geben, weil Wissenschaft diametral dem islamischen Gesetz der Vereinnahmung des einzelnen Menschen durch die Vorschriften des Koran und der Tradition entgegenstehen. Es wird immer geredet, ohne den Islam hätte Europa eigentlich gar nicht sein können aufgrund der wissenschaftlichen Errungenschaften der Muslime. Die hat es gegeben, aber die haben im 12., 13. Jahrhundert aufgehört, während sich also in der Renaissance bei uns die wissenschaftliche Bewegung in Gang gesetzt hat. Wir haben das Phänomen, dass wir vor 700 Jahren sozusagen eine diametrale Umkehrbewegung vollzogen haben, und in diesen 700 Jahren ist die wissenschaftliche Entwicklung und das heißt damit auch die Säkularisierung im Islam blockiert worden, während wir uns in der bekannten Weise entwickelt haben“.

Hans-Peter Raddatz in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 28.2.2011, zu Beginn des sogenannten „arabischen Frühlings“. http://www.deutschlandfunk.de/demokratie-und-islam.694.de.html?dram:article_id=69740

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