PresseTicker

Blumenmeer und blaues Band

Frisches, leuchtendes Grün überall, Vogelgezwitscher, erste Knospen – Frühlingsstimmung in der Alpenstadt Bad Reichenhall.

Entspannt flanieren Gäste durch den Königlichen Kurgarten, tanken die ersten warmen Sonnenstrahlen, bewundern das prächtige Bergpanorama, auf dessen Gipfeln noch der letzte Schnee von Ferne glitzert.

Und was gibt es nicht alles zu entdecken in der Kurstadt:
Zehntausende Tulpen und Narzissen recken sich in die Frühlingssonne,
das AlpenSole-Freiluft-Inhalatorium Gradierhaus wird eröffnet und reichert die Luft mit wohltuenden AlpenSole-Tröpfchen an,
der Osterbrunnen am Florianiplatz lockt mit 4.000 echten, handbemalten Eiern und man will eigentlich nur noch hinaus ins Freie und die Natur aufs Neue begrüssen.

 

Frühling lässt sein blaues Band… Blütenzauber mit Plan

Im Frühling entpuppt sich im Königlichen Kurgarten ein gut vorbereitetes und geplantes Blütenmeer in allen Farben, dominiert vom „blauen Band“.

Seit 1868 gibt es den Kurgarten im Herzen Reichenhalls. Ein Ort der Erholung, fast 40.000 Quadratmeter groß, größer als fünfeinhalb Fußballfelder. Hier blühen neben einheimischen auch exotische Pflanzen aus Asien und Nordamerika sowie über 42 Baumarten. Jetzt im Frühling kann man der Natur förmlich beim erwachen zusehen, die Tulpen, Narzissen und Vergissmeinnicht wollen jetzt erblühen.  

 

Blumenmeer im Kurgarten

Rund 18.000 Tulpenzwiebeln, zusammen mit Narzissen, Schneeglöckchen und Krokussen überziehen den Königlichen Kurgarten im Frühjahr mit einem faszinierenden Blütenmeer.

Schon vor gut 150 Jahren sorgte ein eigens zuständiger Kurgärtner für die Pflege der Kuranlagen. Die die derzeitige Gärtnermeisterin Anja Erber ist studierte Diplom-Agraringenieurin und seit sechs Jahren als Gärtnermeisterin in den Kuranlagen tätig. Für sie ist es der Traumjob, den ganzen Tag draußen sein, bei Wind und Wetter, zu jeder Jahreszeit. „Die Frühlingssonne, die belebende Naturstimmung, gerade jetzt ist es besonders schön“, sagt sie.

Langsam werden auch die vielen Kübelpflanzen aus ihrem Winterschlaf im Gewächshaus geholt. Zitronen- und Feigenbäume, Zierbananen, Phönix-Palmen stehen schon bereit, genauso wie Lorbeer, Lantanen und Fuchsien. „Ein wenig wärmer darf es aber schon noch werden, damit wir die empfindlichen Pflanzen nach draußen bringen können“, so Anja Erber. Damit es die sonnenliebenden Bäumchen auch im Winter angenehm haben, werden die Glashäuser in den kalten Monaten beheizt. Die Temperatur reicht von einem Grad, also gerade frostfrei, bis zu wohltemperierten 18 Grad, je nach Anspruch der Pflanze.

Natur pur in der Alpenstadt

Bei der Dekoration der Veranstaltungshäuser – Theater, Königliches Kurhaus und Konzertrotunde, sowie in der RupertusTherme und in den Tourist-Informationen werden nur „echte“ Pflanzen verwendet. Auf pure Natur legt Kurdirektorin Gabriella Squarra, als Chefin der Kurgärtnerei höchsten Wert: „Ob draußen oder drinnen – es ist uns wichtig, dass alle Pflanzen frisch und natürlich sind. Denn auch das Grün in den Kuranlagen beeinflusst das Wohlbefinden unserer Gäste auf positive Art und Weise, ganz von selbst.“

 

Poetische Vorlage

Zurück im Königlichen Kurgarten wurden die Tulpenzwiebeln im Herbst nach Plan gesetzt, erstellt von der Chefin. Heuer hat Anja Erber ein Gedicht von Eduard Mörike inspiriert. „Er ist’s. /Frühling lässt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte; / Süße, wohlbekannte Düfte / Streifen ahnungsvoll das Land (…)“. Der Frühling im Bergkurgarten von Bayerisch Gmain und im Königlichen Kurgarten wird also in diesem Jahr blau leuchten. „Das blaue Band wird aus blauen Vergissmeinnicht gepflanzt und zieht sich durch alle Beete“, sagt die Gärtnermeisterin.

Der Plan für die Sommerbepflanzung steht übrigens auch bereits seit Anfang Januar. Diese Vorbereitungen in der kalten Jahreszeit kommen Anja Erber grad recht, Winter und Schnee mag sie nicht. Gut, dass in der Alpenstadt der Frühling im Tal gerne etwas früher dran ist, als anderswo.

Tipp Nummer 1:

ab Mitte April wird das AlpenSole-Freiluft-Inhalatorium Gradierhaus im Königlichen Kurgarten wieder eröffnet. Dann rieselt an den riesigen Gradierwänden wieder die wirksame Sole herab und wird fein zerstäubt. Wer am Gradierhaus entlang läuft und einatmet, wird spüren, wie tief die feinen AlpenSole-Teilchen in die Atemwege vordringen. Ein Frühjahrsputz von Innen sozusagen, denn die AlpenSole-Luft befreit die Bronchien von Feinstaub und wirkt auch vorbeugend gegen Erkältungen und Heiserkeit.

Tipp Nummer 2:

Osterbrunnen schauen. Rund 4.000 handbemalte Eier gibt es am Florianiplatz am dortigen Brunnen zu sehen. Alle 2 Jahre wird der Florianibrunnen so festlich geschmückt und die Helfer sind mit viel Enthusiasmus und Liebe bei der Sache. Fast jedes Ei ist ein kleines Kunstwerk, das es zu entdecken gilt. Der Osterbrunnen ist vom 2. bis 23. April zu bewundern. Eröffnet wird er mit dem traditionellen Palmbesenmarkt am 2. April auf dem Florianiplatz. Dazu gesellt sich in diesem Jahr noch am gleichen Tag der Josefi-Markt auf dem Rathausplatz und der Verkaufsoffene Sonntag.

Weitere Informationen: www.bad-reichenhall.de

https://www.bad-reichenhall.com/de/koeniglicher-kurgarten-mit-gradierhaus/

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