PresseTicker

BASELWORLD 2019 mit zahlreichen neuen Ideen und Formaten

Bedauern über Fernbleiben der Swatch Group –
Andere große Schweizer Uhrenmarken haben ihre Teilnahme bestätigt

BASEL, SCHWEIZ, 30. JULI 2018 – Baselworld, die weltweit wichtigste Messe für Uhren, Schmuck und
Edelsteine, kündigt für 2019 zahlreiche Innovationen an. Mit Bedauern reagiert man auf die Ankündigung
der Swatch Group, der Baselworld 2019 fernzubleiben, widerspricht aber der in der NZZ vom gestrigen
Sonntag publizierten Darstellung, die Aussteller seien über das neue Konzept nicht informiert worden.

René Kamm, CEO der MCH Group, sagt: „Wir bedauern die Entscheidung der Swatch Group
außerordentlich. Die Absage kommt für uns umso überraschender, als sie uns zu einem Zeitpunkt ereilt, an
dem ein neues Management mit neuem Team, neuem Esprit und mit vielen neuen Ideen antritt.“

 

Innovative Kommunikationsstrategie, Verbesserung des Hospitality-Konzepts
Auch Michel Loris-Melikoff, seit 1. Juli 2018 neuer Managing Director der Baselworld, bestätigt, dass 2019
die Transformation der Baselworld von einer Order- zu einer attraktiven Marketing-, Kommunikations- und
Eventplattform mit Hochdruck vorangetrieben werde. Loris Melikoff: „Es werden zahlreiche neue Formate
und Ideen präsentiert und implementiert.“ Das Geschehen wird auf die Halle 1 fokussiert. In der 1.0 Süd,
die letztes Jahr nicht bespielt wurde, werden die Highlights aus Les Atéliers präsentiert, das Beste
unabhängiger Uhrmacherkunst. In der Halle 1.1 entsteht mit „The Loop“ ein Areal, das eine Ausstellung
zur Kunst der Uhrmacherei („Métiers des Horlogers“) vorhält. Ausstellern und Besuchern wird ein
vielfältiges Cateringangebot von Take Away bis zur exklusiven 3-Sterne-Gastronomie angeboten. Die
Gastronomieflächen rücken dabei von der Peripherie ins Zentrum des Geschehens. Ein weiteres Highlight
wird die neue „Show Plaza“ in der Halle 1.2, in der künftig die besten Schmuckhersteller versammelt
werden. Ein spektakulärer 240-Grad-Catwalk mit zahlreichen LED-Screens ermöglicht ganz neuartige
Formen der Schmuckinszenierung. Loris Melikoff erklärt: „Diese Fläche wird auch für einen völlig
veränderten Pressetag und einen erstmalig stattfindenden Retailer Summit genutzt.“

Weiter kündigt Loris-Melikoff intensive Gespräche mit der Basler Hotellerie und Gastronomie an, um hier
konstruktive Lösungen zu erreichen. Ziel ist es, eine Charta mit Partnerhotels abzuschließen, die ein
vernünftiges Preisniveau garantieren und im Gegenzug als Partnerhotels der Messe empfohlen werden.

Darüber wird eine neue Kommunikationsstrategie implementiert, die mit innovativen digitalen Formaten
arbeitet und den Marken ganzjährig eine Bühne für ihre Produkte bietet. Der zur Ausgabe 2018 eingeführte
ChatBot, der via Messaging Services alle relevanten Infos direkt auf das Mobiltelefon bringt, wird zum
Beispiel um Services wie Ticketing und Navigation erweitert und für das asiatische Publikum auch auf
WeChat ausgedehnt.

 

Neues Konzept wurde allen Gremien vorgestellt
Gleichzeitig widerspricht Loris-Melikoff der in der NZZ veröffentlichten Darstellung, das neue Konzept sei
ohne Absprache mit den Ausstellern der Baselworld umgesetzt worden. Das Management der Baselworld
trifft sich regelmäßig sowohl mit einem nationalen als auch mit einem internationalen Aussteller-Komitee.
Bereits Anfang Mai wurde eine Ideensammlung dem Comité Consultatif, Ende Juni dann das Grobkonzept
den Vertretern der Schweizer Aussteller präsentiert, am 4. Juli wurde es dem Comité Mondial vorgestellt.
Bei beiden Comité-Sitzungen war ein hochrangiger Manager der Swatch Group anwesend. Loris-Melikoff:
„Selbstverständlich habe ich dabei Inputs erhalten, die entsprechend aufgenommen wurden. All unsere Ideen
entstehen in enger Abstimmung mit unseren Ausstellern.“

 

Die anderen großen Schweizer Uhrenmarken unterstützen neues Konzept
In allen drei Sitzungen gab es große Zustimmung zum Konzept. „Natürlich ist die Absage der Swatch
Group für die Baselworld extrem bedauerlich. Dessen ungeachtet sind wir von unserem Konzept überzeugt
und werden es gemeinsam mit den anderen Key Playern der Branche umsetzen“, sagt Loris-Melikoff.

Michel Loris-Melikoff betont, dass er davon ausgeht, dass die anderen großen Schweizer Uhrenmarken auch
2019 an der Baselworld teilnehmen werden. Trotz des Rückschlags, den die Absage der Swatch Group ohne
Zweifel darstelle, sei er kämpferisch gestimmt und setzt alles daran, eine starke Baselworld 2019 zu
realisieren. Loris-Melikoff: „Wir wollen die Messe 2019 möglichst attraktiv durchführen, in einem neuen
Stil, mit einer neuen Denkart. Von daher hoffe ich, dass eine erfolgreiche Ausgabe 2019 der Baselworld die
Swatch Group dazu bewegt, zukünftig wieder dabei zu sein. Persönlich würde ich mich sehr über ein
Gespräch mit der Swatch Group freuen.“

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